CC 306 2018
Blister
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Spanien · 50. Geburtstag von König Felipe VI
Auflage7.500
Ausgabepreis19,00 €
Ausgabedatum02.02.2018
VerpackungBlister
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis55,90 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt den 50. Geburtstag von König FELIPE VI. Das Motiv zeigt sein Wappen sowie die Inschriften „ESPAÑA“ und „50 ANIVERSARIO DE S.M. FELIPE VI“.
Das Motiv
Das Münzmotiv stellt das Wappen von König Felipe VI dar. Auf der linken Seite steht im Halbkreis das Wort „ESPAÑA“ und darunter das Ausgabejahr 2018. Am unteren rechten Rand steht im Halbkreis der Schriftzug „50 ANIVERSARIO DE S.M. FELIPE VI“. Das Zeichen der Münzstätte rechts oben zu sehen. Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Felipe VI. wurde am 30. Januar 1968 in Madrid als Sohn des damaligen Prinzen Juan Carlos und Sofía von Griechenland geboren. Nach dem Ende der Franco-Diktatur und der Wiederherstellung der Monarchie wurde sein Vater 1975 König. Felipe erhielt als Thronfolger den traditionellen Titel Fürst von Asturien. Er absolvierte eine militärische Ausbildung in den drei Teilstreitkräften, studierte Rechtswissenschaften und erwarb einen Masterabschluss in internationalen Beziehungen.
Am 19. Juni 2014 folgte Felipe VI. seinem Vater Juan Carlos I. auf den Thron, nachdem dieser abgedankt hatte. Spanien ist eine parlamentarische Monarchie. Der König ist Staatsoberhaupt, führt jedoch nicht die Regierung. Zu seinen verfassungsmäßigen Aufgaben gehören die formelle Ernennung des Ministerpräsidenten und der Regierungsmitglieder, die Ausfertigung von Gesetzen, die Einberufung von Wahlen sowie die Repräsentation Spaniens im Ausland. Politische Entscheidungen werden von der gewählten Regierung und dem Parlament getroffen.
Felipe ist seit 2004 mit der früheren Journalistin Letizia Ortiz verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter. Die ältere Tochter Leonor trägt als Thronfolgerin den Titel Fürstin von Asturien.
Das königliche Wappen verweist auf die historische Zusammensetzung Spaniens. Seine Felder stehen für Kastilien, León, Aragón und Navarra; an der unteren Spitze erscheint der Granatapfel als Zeichen Granadas. Der Herzschild mit den französischen Lilien bezeichnet das Haus Bourbon-Anjou, dem die spanische Königsfamilie angehört. Hinzu kommen die Königskrone und die Ordenskette des Goldenen Vlieses, eines eng mit der spanischen Krone verbundenen Ritterordens.
Runde Geburtstage von Staatsoberhäuptern sind ein gebräuchlicher Anlass für staatliche Gedenkausgaben. Im vorliegenden Fall fiel das persönliche Jubiläum zudem in die ersten Jahre der seit 2014 dauernden Regentschaft. Eine darüber hinausgehende politische Begründung für die Auswahl des Anlasses nennt die amtliche Beschreibung nicht. Die Abkürzung „S.M.“ steht im Spanischen für „Su Majestad“, also „Seine Majestät“.
Am 19. Juni 2014 folgte Felipe VI. seinem Vater Juan Carlos I. auf den Thron, nachdem dieser abgedankt hatte. Spanien ist eine parlamentarische Monarchie. Der König ist Staatsoberhaupt, führt jedoch nicht die Regierung. Zu seinen verfassungsmäßigen Aufgaben gehören die formelle Ernennung des Ministerpräsidenten und der Regierungsmitglieder, die Ausfertigung von Gesetzen, die Einberufung von Wahlen sowie die Repräsentation Spaniens im Ausland. Politische Entscheidungen werden von der gewählten Regierung und dem Parlament getroffen.
Felipe ist seit 2004 mit der früheren Journalistin Letizia Ortiz verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter. Die ältere Tochter Leonor trägt als Thronfolgerin den Titel Fürstin von Asturien.
Das königliche Wappen verweist auf die historische Zusammensetzung Spaniens. Seine Felder stehen für Kastilien, León, Aragón und Navarra; an der unteren Spitze erscheint der Granatapfel als Zeichen Granadas. Der Herzschild mit den französischen Lilien bezeichnet das Haus Bourbon-Anjou, dem die spanische Königsfamilie angehört. Hinzu kommen die Königskrone und die Ordenskette des Goldenen Vlieses, eines eng mit der spanischen Krone verbundenen Ritterordens.
Runde Geburtstage von Staatsoberhäuptern sind ein gebräuchlicher Anlass für staatliche Gedenkausgaben. Im vorliegenden Fall fiel das persönliche Jubiläum zudem in die ersten Jahre der seit 2014 dauernden Regentschaft. Eine darüber hinausgehende politische Begründung für die Auswahl des Anlasses nennt die amtliche Beschreibung nicht. Die Abkürzung „S.M.“ steht im Spanischen für „Su Majestad“, also „Seine Majestät“.




