
CC 235 2016
Kursmünzensatz
Stgl./BU
KMS BU
Deutschland · Sachsen, Dresdner Zwinger
Auflage158.100
Ausgabepreis13,35 €
Ausgabedatum05.02.2016
VerpackungKursmünzensatz
RandschriftEINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT + Bundesadler
Marktpreis49,00 €
Auflagenangabe der Quelle: 34800 | 30825
Varianten
5Deutschland, A · A · Münzzeichen A · BU · Kursmünzensatz · Auflage 34.800
Deutschland, D · D · Münzzeichen D · BU · Kursmünzensatz · Auflage 30.825
Deutschland, F · F · Münzzeichen F · BU · Kursmünzensatz · Auflage 30.825
Deutschland, G · G · Münzzeichen G · BU · Kursmünzensatz · Auflage 30.825
Deutschland, J · J · Münzzeichen J · BU · Kursmünzensatz · Auflage 30.825
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist Sachsen im Rahmen der „Bundesländer-Reihe“ gewidmet. Das Motiv zeigt vom Innenhof aus den Blick auf das Kronentor des weltberühmten Dresdner Zwingers sowie den Schriftzug „SACHSEN“.
Das Motiv
Das Münzinnere zeigt einen Blick vom Innenhof des weltberühmten Dresdner Zwingers auf das Kronentor. Es zeigt zudem unten den Namen „SACHSEN“ und den Ländercode des Ausgabestaats „D“, rechts oben das Münzzeichen der jeweiligen Prägeanstalt („A“, „D“, „F“, „G“ oder „J“) und das Zeichen des Graveurs (die Initialen „JT“ — Jordi Truxa) sowie links oben die Jahreszahl „2016“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge zu sehen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge zu sehen.
Hintergrund zum Thema
Der Dresdner Zwinger entstand im frühen 18. Jahrhundert während der Regierungszeit Augusts des Starken, der Kurfürst von Sachsen und zugleich König von Polen war. Die Anlage wurde nach Plänen des Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann errichtet; an ihrem reichen Figurenschmuck war der Bildhauer Balthasar Permoser maßgeblich beteiligt. Ursprünglich diente sie höfischen Festen, Turnieren und der Unterbringung empfindlicher Orangenbäume. Der Name „Zwinger“ stammt aus dem Festungsbau und bezeichnet den Raum zwischen zwei Befestigungsmauern.
Das Kronentor gehört zum barocken Teil der Anlage. Seine zwiebelförmige Haube wird von einer Nachbildung der polnischen Königskrone bekrönt und verweist damit auf die Verbindung des sächsischen Kurfürstentums mit der polnischen Monarchie unter August dem Starken. Der Zwinger war zunächst zur Elbseite hin offen. Erst im 19. Jahrhundert wurde der Hof durch die nach Entwürfen Gottfried Sempers errichtete Gemäldegalerie räumlich geschlossen.
Heute beherbergt der Gebäudekomplex mehrere Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Dazu gehören die Gemäldegalerie Alte Meister, die Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon. Bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 wurde der Zwinger schwer beschädigt. Der Wiederaufbau begann bereits nach Kriegsende; einzelne Bereiche konnten schrittweise wieder für Museen und Besucher geöffnet werden.
Die deutsche Bundesländer-Serie stellte die Länder in der Reihenfolge ihrer Präsidentschaft im Bundesrat vor. Sachsen übernahm turnusgemäß den Vorsitz für die Amtsperiode 2015/2016. Für jedes Land wurde in der Regel ein Bauwerk ausgewählt, das eng mit seiner Geschichte und öffentlichen Wahrnehmung verbunden ist. Der Zwinger steht dabei sowohl für die barocke Residenzkultur des sächsischen Hofes als auch für Dresdens Rolle als Museums- und Kunststadt. Seine Zerstörung und Wiederherstellung verbinden das Bauwerk zudem mit der Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert.
Das Kronentor gehört zum barocken Teil der Anlage. Seine zwiebelförmige Haube wird von einer Nachbildung der polnischen Königskrone bekrönt und verweist damit auf die Verbindung des sächsischen Kurfürstentums mit der polnischen Monarchie unter August dem Starken. Der Zwinger war zunächst zur Elbseite hin offen. Erst im 19. Jahrhundert wurde der Hof durch die nach Entwürfen Gottfried Sempers errichtete Gemäldegalerie räumlich geschlossen.
Heute beherbergt der Gebäudekomplex mehrere Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Dazu gehören die Gemäldegalerie Alte Meister, die Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon. Bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 wurde der Zwinger schwer beschädigt. Der Wiederaufbau begann bereits nach Kriegsende; einzelne Bereiche konnten schrittweise wieder für Museen und Besucher geöffnet werden.
Die deutsche Bundesländer-Serie stellte die Länder in der Reihenfolge ihrer Präsidentschaft im Bundesrat vor. Sachsen übernahm turnusgemäß den Vorsitz für die Amtsperiode 2015/2016. Für jedes Land wurde in der Regel ein Bauwerk ausgewählt, das eng mit seiner Geschichte und öffentlichen Wahrnehmung verbunden ist. Der Zwinger steht dabei sowohl für die barocke Residenzkultur des sächsischen Hofes als auch für Dresdens Rolle als Museums- und Kunststadt. Seine Zerstörung und Wiederherstellung verbinden das Bauwerk zudem mit der Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert.
