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Vorderseite

Slowenien · 30 Jahre EU-Flagge
Ausgabedatum07.12.2015
Gesamtauflage1.000.000
EU-Maximum1.000.000
Editionen1
RandschriftSLOVENIJA •
AufschriftSLOVENIJA / 1985-2015 / GS
DesignerGeorgios Stamatopoulos
PrägestätteIstituto Poligrafico e Zecca dello Stato S.p.A., Roma
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an das 30-jährige Bestehen der EU-Flagge. Das Motiv zeigt die Flagge als Symbol für die gemeinsamen Vorstellungen und Ideale der Völker und Kulturen Europas; ihre zwölf Sterne nehmen die Gestalt von Menschen an, die die Geburt eines neuen Europas begrüßen. Zudem sind „SLOVENIJA“, die Jahreszahlen „1985-2015“ und die Initialen des Designers Georgios Stamatopoulos zu sehen.
Das Motiv
Das Motiv zeigt die EU-Flagge als Symbol, das Völker und Kulturen mit gemeinsamen Vorstellungen und Idealen zur Gestaltung einer besseren Zukunft zusammenbringt. Zwölf Sterne nehmen die Gestalt von Menschen an und begrüßen die Geburt eines neuen Europas. Oben rechts entlang des Münzrings sind der Ausgabestaat „SLOVENIJA“ und die Jahreszahlen „1985-2015“ zu lesen. Unten rechts sind die Initialen des Designers (Georgios Stamatopoulos) angegeben.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die heute als EU-Flagge bekannte Europaflagge entstand ursprünglich im Europarat, einer von der Europäischen Union unabhängigen internationalen Organisation. Der Europarat führte das Zeichen 1955 ein. Die damaligen Europäischen Gemeinschaften besaßen zunächst eigene Embleme. Erst 1985 beschlossen ihre Staats- und Regierungschefs, die Europaflagge ebenfalls als Symbol zu übernehmen. Seit 1986 wird sie von den europäischen Gemeinschaftsorganen verwendet. Die Europäische Union selbst entstand unter diesem Namen erst mit dem Vertrag von Maastricht, der 1993 in Kraft trat.
Die Zahl der Sterne steht nicht für die Anzahl der Mitgliedstaaten. Schon bei der Einführung waren es zwölf, obwohl der Europarat damals mehr als zwölf Mitglieder hatte. Die unveränderliche Zahl wurde als Sinnbild für Geschlossenheit und Vollständigkeit gewählt. Daher blieb das Erscheinungsbild auch bei den späteren Erweiterungen der Europäischen Gemeinschaften und der Europäischen Union gleich. Das unterscheidet die Europaflagge etwa von der Flagge der Vereinigten Staaten, deren Sternenzahl an die Zahl der Bundesstaaten gekoppelt ist.
Das Jubiläum bot den Eurostaaten Gelegenheit zu einer gemeinsamen Gedenkausgabe. Solche Gemeinschaftsausgaben verbinden dasselbe Thema und dasselbe Grundmotiv mit den jeweiligen nationalen Angaben. Für die Gestaltung wurde ein Wettbewerb unter europäischen Münzprägestätten durchgeführt. Eine Fachjury wählte fünf Vorschläge aus, über die Bürger und Einwohner des Euro-Währungsgebiets online abstimmen konnten. Der Entwurf des bei der griechischen Zentralbank tätigen Münzgestalters Georgios Stamatopoulos erhielt dabei den Vorzug.
Sloweniens Beteiligung ordnete das Land in diese gemeinsame Ausgabe des Eurogebiets ein. Slowenien war 2004 der Europäischen Union beigetreten und führte 2007 als erstes der 2004 aufgenommenen Mitgliedsländer den Euro ein. Die Münze verweist damit nicht auf ein ausschließlich slowenisches Jubiläum, sondern auf ein gemeinsam verwendetes europäisches Zeichen und dessen Übernahme durch die damaligen Europäischen Gemeinschaften.
Die Zahl der Sterne steht nicht für die Anzahl der Mitgliedstaaten. Schon bei der Einführung waren es zwölf, obwohl der Europarat damals mehr als zwölf Mitglieder hatte. Die unveränderliche Zahl wurde als Sinnbild für Geschlossenheit und Vollständigkeit gewählt. Daher blieb das Erscheinungsbild auch bei den späteren Erweiterungen der Europäischen Gemeinschaften und der Europäischen Union gleich. Das unterscheidet die Europaflagge etwa von der Flagge der Vereinigten Staaten, deren Sternenzahl an die Zahl der Bundesstaaten gekoppelt ist.
Das Jubiläum bot den Eurostaaten Gelegenheit zu einer gemeinsamen Gedenkausgabe. Solche Gemeinschaftsausgaben verbinden dasselbe Thema und dasselbe Grundmotiv mit den jeweiligen nationalen Angaben. Für die Gestaltung wurde ein Wettbewerb unter europäischen Münzprägestätten durchgeführt. Eine Fachjury wählte fünf Vorschläge aus, über die Bürger und Einwohner des Euro-Währungsgebiets online abstimmen konnten. Der Entwurf des bei der griechischen Zentralbank tätigen Münzgestalters Georgios Stamatopoulos erhielt dabei den Vorzug.
Sloweniens Beteiligung ordnete das Land in diese gemeinsame Ausgabe des Eurogebiets ein. Slowenien war 2004 der Europäischen Union beigetreten und führte 2007 als erstes der 2004 aufgenommenen Mitgliedsländer den Euro ein. Die Münze verweist damit nicht auf ein ausschließlich slowenisches Jubiläum, sondern auf ein gemeinsam verwendetes europäisches Zeichen und dessen Übernahme durch die damaligen Europäischen Gemeinschaften.
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Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU
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- 1.000.000
- Marktpreis
- 6,50 €
- Randschrift
- SLOVENIJA •
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