Rückseite

Vorderseite

Malta · 30 Jahre Europaflagge
Ausgabedatum18.12.2015
Gesamtauflage300.000
EU-Maximum300.000
Editionen1
Randschrift2 ✠✠ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftMALTA / 1985-2015 / GS
DesignerGeorgios Stamatopoulos
PrägestätteKoninklijke Nederlandse Munt, Utrecht
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an das dreißigjährige Bestehen der EU-Flagge. Das Motiv zeigt die Flagge als Symbol für die Verbindung von Völkern und Kulturen mit gemeinsamen Vorstellungen und Idealen; zwölf Sterne nehmen die Gestalt von Menschen an und begrüßen die Geburt eines neuen Europas. Außerdem sind die Aufschrift „MALTA“, die Jahreszahlen „1985-2015“ und die Initialen des Designers Georgios Stamatopoulos zu sehen.
Das Motiv
Das Motiv zeigt die EU-Flagge als Symbol, das Völker und Kulturen mit gemeinsamen Vorstellungen und Idealen zur Gestaltung einer besseren Zukunft zusammenbringt. Zwölf Sterne nehmen die Gestalt von Menschen an und begrüßen die Geburt eines neuen Europas. Im oberen Teil des Münzinneren sind das Ausgabeland „MALTA“ und auf der rechten Seite die Jahreszahlen „1985-2015“ zu lesen. Unten rechts sind die Initialen des Designers (Georgios Stamatopoulos) angegeben.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Das Jubiläum bezieht sich nicht auf die ursprüngliche Entstehung der Europaflagge, sondern auf ihre Übernahme durch die damaligen Europäischen Gemeinschaften im Jahr 1985. Entworfen und eingeführt worden war die Flagge bereits für den Europarat, eine von der Europäischen Union unabhängige internationale Organisation. Dessen Ministerkomitee nahm das blaue Tuch mit dem Kreis aus zwölf goldenen Sternen 1955 als Emblem an.
Das Europäische Parlament regte Anfang der 1980er-Jahre an, dieses Zeichen auch für die Europäischen Gemeinschaften zu verwenden. Die Staats- und Regierungschefs stimmten dem 1985 zu. Seit 1986 wurde die Flagge von den Gemeinschaftsinstitutionen geführt; mit der späteren Entstehung der Europäischen Union ging sie in den allgemeinen Gebrauch als EU-Symbol über. Das Jubiläumsjahr 2015 markierte somit drei Jahrzehnte seit dieser politischen Entscheidung.
Die Zahl der Sterne entspricht nicht der Zahl der Mitgliedstaaten. Zwölf war als feste Symbolzahl für Geschlossenheit und Vollständigkeit gedacht. Deshalb blieb der Sternenkranz auch während der verschiedenen Erweiterungen unverändert. Der Kreis verweist auf die Verbindung der europäischen Staaten, ohne ihre Eigenständigkeit aufzuheben.
Malta trat 2004 der Europäischen Union bei und führte 2008 den Euro ein. Seine Ausgabe gehörte zu einer gemeinsamen Gedenkmünzserie der Staaten des Euro-Währungsgebiets. Anders als bei gewöhnlichen 2-Euro-Gedenkmünzen, deren nationale Seiten unterschiedliche Themen zeigen, verwendeten die beteiligten Länder dasselbe Grundmotiv und ergänzten es jeweils um ihre Landesbezeichnung.
Das Motiv wurde in einem zweistufigen Verfahren bestimmt. Nach einem Wettbewerb unter den europäischen Münzprägestätten wählte eine Fachjury fünf Entwürfe aus. Über diese konnten Bürger und Einwohner des Euro-Währungsgebiets online abstimmen. Die Münze erinnerte daher nicht nur an die Einführung eines europäischen Symbols; auch ihre Gestaltung wurde als gemeinsames, länderübergreifendes Vorhaben organisiert. Für Malta verband die Ausgabe die eigene nationale Münzhoheit mit seiner Zugehörigkeit zum Euro-Währungsgebiet.
Das Europäische Parlament regte Anfang der 1980er-Jahre an, dieses Zeichen auch für die Europäischen Gemeinschaften zu verwenden. Die Staats- und Regierungschefs stimmten dem 1985 zu. Seit 1986 wurde die Flagge von den Gemeinschaftsinstitutionen geführt; mit der späteren Entstehung der Europäischen Union ging sie in den allgemeinen Gebrauch als EU-Symbol über. Das Jubiläumsjahr 2015 markierte somit drei Jahrzehnte seit dieser politischen Entscheidung.
Die Zahl der Sterne entspricht nicht der Zahl der Mitgliedstaaten. Zwölf war als feste Symbolzahl für Geschlossenheit und Vollständigkeit gedacht. Deshalb blieb der Sternenkranz auch während der verschiedenen Erweiterungen unverändert. Der Kreis verweist auf die Verbindung der europäischen Staaten, ohne ihre Eigenständigkeit aufzuheben.
Malta trat 2004 der Europäischen Union bei und führte 2008 den Euro ein. Seine Ausgabe gehörte zu einer gemeinsamen Gedenkmünzserie der Staaten des Euro-Währungsgebiets. Anders als bei gewöhnlichen 2-Euro-Gedenkmünzen, deren nationale Seiten unterschiedliche Themen zeigen, verwendeten die beteiligten Länder dasselbe Grundmotiv und ergänzten es jeweils um ihre Landesbezeichnung.
Das Motiv wurde in einem zweistufigen Verfahren bestimmt. Nach einem Wettbewerb unter den europäischen Münzprägestätten wählte eine Fachjury fünf Entwürfe aus. Über diese konnten Bürger und Einwohner des Euro-Währungsgebiets online abstimmen. Die Münze erinnerte daher nicht nur an die Einführung eines europäischen Symbols; auch ihre Gestaltung wurde als gemeinsames, länderübergreifendes Vorhaben organisiert. Für Malta verband die Ausgabe die eigene nationale Münzhoheit mit seiner Zugehörigkeit zum Euro-Währungsgebiet.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU
- Auflage
- 300.000
- Marktpreis
- 6,90 €
- Randschrift
- 2 ✠✠ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
300.000
