CC 202 2015
2-Euro-Münze
PP
2 Euro PP
Vatikan · VIII. Weltfamilientreffen Philadelphia
Auflage12.000
Ausgabepreis37,00 €
Ausgabedatum06.10.2015
Verpackungim Etui
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis79,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an das VIII. Welttreffen der Familien. Das Motiv zeigt zwei Familien, die die Weltkugel umarmen, umrahmt von den Inschriften „VIII INCONTRO MONDIALE DELLE FAMIGLIE“ und „CITTA' DEL VATICANO“. Zudem sind der Name des Münzdesigners „C. Principe“ und das Münzzeichen R dargestellt.
Das Motiv
Das Motiv zeigt zwei Familien, die die Weltkugel umarmen. Oben ist das Ausgabejahr „2015“ angegeben, links der Name des Münzdesigners „C. Principe“. Das Münzzeichen R ist auf dem Arm eines Familienmitglieds rechts zu sehen. Das Motiv wird von zwei Inschriften umrahmt: „VIII INCONTRO MONDIALE DELLE FAMIGLIE“ (das VIII. Welttreffen der Familien) im Halbkreis entlang des oberen Rands und „CITTA' DEL VATICANO“ entlang des unteren Rands.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Das Welttreffen fand vom 22. bis 27. September 2015 in Philadelphia in den Vereinigten Staaten statt. Es stand unter dem Leitwort „Love Is Our Mission: The Family Fully Alive“ („Liebe ist unsere Sendung: die Familie in ihrer ganzen Lebendigkeit“). Zum Programm gehörten ein pastoral-theologischer Kongress, Gottesdienste und öffentliche Veranstaltungen. Papst Franziskus nahm an den beiden letzten Tagen teil und feierte zum Abschluss eine Messe auf dem Benjamin Franklin Parkway.
Die Reihe der Welttreffen wurde 1994 von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen. Das erste Treffen wurde in Rom abgehalten; danach wechselten die Veranstaltungsorte zwischen verschiedenen Ländern und Kontinenten. Organisiert wurden die Zusammenkünfte vom damaligen Päpstlichen Rat für die Familie gemeinsam mit der jeweils gastgebenden Diözese. Sie richteten sich nicht nur an Geistliche und Fachleute, sondern vor allem an Familien aus unterschiedlichen Staaten.
Inhaltlich beruhen die Treffen auf der katholischen Lehre von Ehe und Familie. Die Familie wird darin als Ort der Glaubensweitergabe, der gegenseitigen Fürsorge und der gesellschaftlichen Verantwortung verstanden. In Philadelphia wurden neben theologischen Fragen auch Alltagsthemen wie Erziehung, Krankheit, Behinderung, Migration, Armut und die Unterstützung von Familien behandelt.
Das Treffen fiel in eine Phase intensiver innerkirchlicher Beratungen über Ehe, Familie und Seelsorge. Bereits 2014 hatte in Rom eine außerordentliche Bischofssynode zu diesen Fragen stattgefunden; im Oktober 2015 folgte die ordentliche Bischofssynode über die Familie. Dabei ging es unter anderem um die Begleitung von Menschen in unterschiedlichen familiären Lebenssituationen und um den kirchlichen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen.
Die Wahl als Münzanlass erklärt sich aus dem engen institutionellen Bezug zum Heiligen Stuhl und aus dem internationalen Charakter der Veranstaltung. Für den Staat Vatikanstadt bot das Treffen einen Anlass, ein zentrales Thema des damaligen Pontifikats und der kirchlichen Beratungen des Jahres 2015 aufzugreifen.
Die Reihe der Welttreffen wurde 1994 von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen. Das erste Treffen wurde in Rom abgehalten; danach wechselten die Veranstaltungsorte zwischen verschiedenen Ländern und Kontinenten. Organisiert wurden die Zusammenkünfte vom damaligen Päpstlichen Rat für die Familie gemeinsam mit der jeweils gastgebenden Diözese. Sie richteten sich nicht nur an Geistliche und Fachleute, sondern vor allem an Familien aus unterschiedlichen Staaten.
Inhaltlich beruhen die Treffen auf der katholischen Lehre von Ehe und Familie. Die Familie wird darin als Ort der Glaubensweitergabe, der gegenseitigen Fürsorge und der gesellschaftlichen Verantwortung verstanden. In Philadelphia wurden neben theologischen Fragen auch Alltagsthemen wie Erziehung, Krankheit, Behinderung, Migration, Armut und die Unterstützung von Familien behandelt.
Das Treffen fiel in eine Phase intensiver innerkirchlicher Beratungen über Ehe, Familie und Seelsorge. Bereits 2014 hatte in Rom eine außerordentliche Bischofssynode zu diesen Fragen stattgefunden; im Oktober 2015 folgte die ordentliche Bischofssynode über die Familie. Dabei ging es unter anderem um die Begleitung von Menschen in unterschiedlichen familiären Lebenssituationen und um den kirchlichen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen.
Die Wahl als Münzanlass erklärt sich aus dem engen institutionellen Bezug zum Heiligen Stuhl und aus dem internationalen Charakter der Veranstaltung. Für den Staat Vatikanstadt bot das Treffen einen Anlass, ein zentrales Thema des damaligen Pontifikats und der kirchlichen Beratungen des Jahres 2015 aufzugreifen.




