Übersicht Italien 2015 Weltausstellung Expo Mailand 2015 – Übersicht
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CC 193 2015 Coincard Stgl./BU

Coincard

Italien · Weltausstellung Expo Mailand 2015

Auflage20.000
Ausgabepreis12,00 €
Ausgabedatum30.04.2015
VerpackungCoincard
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis17,00 €

Zum Ausgabeanlass

Die Gedenkmünze ist der EXPO Milano 2015 gewidmet. Das Motiv symbolisiert die Fruchtbarkeit der Erde: Auf einem die Erde darstellenden Halbkreis steht ein gewässertes Samenkorn vor der Keimung; aus einem Baumstamm wachsen eine Weinrebe, ein Olivenzweig und eine Ähre. Ergänzt wird die Darstellung durch das Logo der EXPO MILANO 2015 und den halbkreisförmigen Schriftzug „NUTRIRE IL PIANETA“.

Das Motiv
Das Münzmotiv besteht aus mehreren zusammengesetzten Elementen und symbolisiert die Fruchtbarkeit der Erde: Auf einem Halbkreis, der die Erde darstellt, steht ein gewässertes Samenkorn vor der Keimung; über der Erde wachsen aus einem Baumstamm eine Weinrebe, ein Olivenzweig und eine Ähre; darum herum verläuft halbkreisförmig der Schriftzug „NUTRIRE IL PIANETA“; links finden sich die Initialen der Künstlerin Maria Grazia Urbani, „MGU“; rechts stehen das Monogramm der Italienischen Republik „RI“ und das Zeichen der Münze Rom „R“; in der Mitte ist das Logo der EXPO MILANO 2015 abgebildet.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Expo 2015 fand vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 auf einem Ausstellungsgelände nordwestlich von Mailand statt. Sie gehörte zu den vom Bureau International des Expositions anerkannten Weltausstellungen. Italien hatte den Zuschlag 2008 erhalten; Mailand setzte sich dabei gegen die türkische Stadt Izmir durch. Weltausstellungen dienen seit dem 19. Jahrhundert dazu, technische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen einem internationalen Publikum vorzustellen. Anders als Fachausstellungen behandeln sie ein breit angelegtes Leitthema.

In Mailand stand die Frage im Mittelpunkt, wie eine wachsende Weltbevölkerung ausreichend, sicher und nachhaltig ernährt werden kann. Dazu gehörten Themen wie Hunger und Fehlernährung, Lebensmittelsicherheit, landwirtschaftliche Produktionsweisen, Wasser- und Energieverbrauch, biologische Vielfalt sowie die Verschwendung von Nahrungsmitteln. Die teilnehmenden Staaten präsentierten in ihren Pavillons eigene Ansätze und Ernährungstraditionen. Ergänzt wurden die nationalen Beiträge durch thematische Bereiche, in denen Länder mit ähnlichen landwirtschaftlichen Erzeugnissen oder klimatischen Voraussetzungen zusammengefasst waren.

Der Anlass hatte einen unmittelbaren Bezug zu Italien. Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung und regionale Esskulturen spielen dort wirtschaftlich und gesellschaftlich eine feste Rolle. Zugleich war Mailand als Gastgeberin für Planung, Bau und Betrieb des Ausstellungsgeländes verantwortlich. Die Expo war daher nicht nur eine internationale Veranstaltung, sondern auch ein staatliches Repräsentationsprojekt Italiens.

Im Umfeld der Ausstellung entstand die „Charta von Mailand“. Sie formulierte Verpflichtungen und Handlungsziele zum Recht auf Nahrung, zu nachhaltiger Landwirtschaft und zum verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Damit sollte die Ausstellung über die Präsentation einzelner Länder hinaus eine politische Debatte über Ernährungssysteme anstoßen.

Die Wahl als Münzanlass erklärt sich aus der Gastgeberrolle Italiens und der internationalen Reichweite der Veranstaltung. Eine Umlaufmünze machte die Expo bereits während ihres Veranstaltungsjahres im gesamten Euroraum sichtbar und verband den nationalen Ausgabeanlass mit einem grenzüberschreitenden Thema.

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