Rückseite

Vorderseite

Italien · Olympische Winterspiele Turin
Ausgabedatum10.02.2006
Gesamtauflage40.000.000
EU-Maximum40.000.000
Editionen1
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftRI / R / TORINO / GIOCHI INVERNALI / 2006 / MCC
DesignerMaria Carmela Colaneri
PrägestätteInstituto Poligrafico e Zecca Dello Stato, Roma
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist den XX. Olympischen Winterspielen in Turin 2006 gewidmet. Das Motiv zeigt einen Skifahrer vor stilisierten grafischen Elementen sowie die Mole Antonelliana als Wahrzeichen Turins. Ergänzt wird die Darstellung durch die Aufschriften „TORINO“ und „GIOCHI INVERNALI“, das Monogramm „RI“ und die Initialen „MCC“ der Designerin Maria Carmela Colaneri.
Das Motiv
Die Münze zeigt im Vordergrund einen Skifahrer, vor dem Hintergrund stilisierter graphischer Elemente. Das Monogramm der Italienischen Republik „RI“ befindet sich oben links, darunter der Buchstabe „R“ und links davon eine Darstellung der „Mole Antonelliana“ als Wahrzeichen Turins sowie darunter die Aufschrift „TORINO“. Oben rechts befindet sich die Aufschrift „GIOCHI INVERNALI“. Zur Rechten des Skifahrers sind das vertikal angeordnete Ausgabejahr 2006 und die Initialen „MCC“ der Designerin Maria Carmela Colaneri zu erkennen. Der Außenring der Münze trägt die zwölf Sterne der Europäischen Union.
Hintergrund zum Thema
Die Winterspiele fanden vom 10. bis 26. Februar 2006 statt. Turin war die erste italienische Stadt, die Olympische Winterspiele ausrichtete; zuvor waren 1956 bereits Winterspiele in Cortina d’Ampezzo veranstaltet worden. Die Wettbewerbe verteilten sich auf Turin und mehrere Orte in den westlichen Alpen, darunter Sestriere, Bardonecchia, Cesana und Pragelato. Während in der Stadt vor allem Eissportarten ausgetragen wurden, dienten die Gebirgsorte als Schauplätze der Ski-, Snowboard- und Bobwettbewerbe.
Die Vergabe an Turin erfolgte 1999. Mit den Spielen waren umfangreiche Bau- und Verkehrsprojekte verbunden. Sportstätten wurden neu errichtet oder umgebaut, außerdem wurden Turin und die alpinen Austragungsorte verkehrstechnisch enger miteinander verbunden. Die Veranstaltung stand zugleich im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Wandel der Stadt. Turin war lange vor allem als Zentrum der italienischen Automobilindustrie und als Sitz von Fiat bekannt. Um die Jahrtausendwende versuchte die Stadt, Kultur, Tourismus und internationale Veranstaltungen stärker in ihr öffentliches Profil einzubeziehen.
Die Mole Antonelliana verweist auf diese kulturelle Seite Turins. Das Bauwerk wurde im 19. Jahrhundert nach Plänen des Architekten Alessandro Antonelli begonnen. Ursprünglich sollte es als Synagoge für die jüdische Gemeinde dienen. Wegen steigender Kosten und der immer ehrgeizigeren Konstruktion übernahm später die Stadt das Gebäude. Es erhielt seinen Namen nach Antonelli; „Mole“ bezeichnet im Italienischen einen Bau von monumentalen Ausmaßen. Seit 2000 beherbergt es das italienische Nationale Kinomuseum.
Die Auswahl des olympischen Anlasses für eine italienische Umlaufmünze lag wegen der internationalen Aufmerksamkeit der Spiele und der Rolle Italiens als Gastgeber nahe. Die Verbindung von Wintersport und Stadtwahrzeichen stellte dabei nicht nur die Wettkämpfe, sondern auch den Austragungsort in den Mittelpunkt. Die hohe Auflage sorgte dafür, dass das Ereignis über Italien hinaus im gesamten Euro-Währungsgebiet im alltäglichen Zahlungsverkehr sichtbar wurde.
Die Vergabe an Turin erfolgte 1999. Mit den Spielen waren umfangreiche Bau- und Verkehrsprojekte verbunden. Sportstätten wurden neu errichtet oder umgebaut, außerdem wurden Turin und die alpinen Austragungsorte verkehrstechnisch enger miteinander verbunden. Die Veranstaltung stand zugleich im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Wandel der Stadt. Turin war lange vor allem als Zentrum der italienischen Automobilindustrie und als Sitz von Fiat bekannt. Um die Jahrtausendwende versuchte die Stadt, Kultur, Tourismus und internationale Veranstaltungen stärker in ihr öffentliches Profil einzubeziehen.
Die Mole Antonelliana verweist auf diese kulturelle Seite Turins. Das Bauwerk wurde im 19. Jahrhundert nach Plänen des Architekten Alessandro Antonelli begonnen. Ursprünglich sollte es als Synagoge für die jüdische Gemeinde dienen. Wegen steigender Kosten und der immer ehrgeizigeren Konstruktion übernahm später die Stadt das Gebäude. Es erhielt seinen Namen nach Antonelli; „Mole“ bezeichnet im Italienischen einen Bau von monumentalen Ausmaßen. Seit 2000 beherbergt es das italienische Nationale Kinomuseum.
Die Auswahl des olympischen Anlasses für eine italienische Umlaufmünze lag wegen der internationalen Aufmerksamkeit der Spiele und der Rolle Italiens als Gastgeber nahe. Die Verbindung von Wintersport und Stadtwahrzeichen stellte dabei nicht nur die Wettkämpfe, sondern auch den Austragungsort in den Mittelpunkt. Die hohe Auflage sorgte dafür, dass das Ereignis über Italien hinaus im gesamten Euro-Währungsgebiet im alltäglichen Zahlungsverkehr sichtbar wurde.
Wissenswertes
Diese Gedenkmünze gibt es nur für den Umlauf und nicht in anderen amtlichen Ausgabeformen.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU
- Auflage
- 40.000.000
- Marktpreis
- 4,50 €
- Randschrift
- 2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
40.000.000
