Übersicht Frankreich 2013 150. Geb. Pierre de Coubertin – Übersicht
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CC 142 2013 2-Euro-Münze PP

2 Euro PP

Frankreich · 150. Geburtstag von Pierre de Coubertin

Auflage7.661
Ausgabepreis20,00 €
Ausgabedatum03.06.2013
Verpackungim Etui
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis49,00 €

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Die Münze erinnert an den 150. Jahrestag der Geburt von Pierre de Coubertin, dem Initiator der Olympischen Spiele der Neuzeit sowie Gründer und ersten Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees. Das Motiv zeigt ein Porträt des jungen Pierre de Coubertin vor stilisierten olympischen Ringen und Silhouetten, die olympische Sportarten symbolisieren. Hinzu kommen der Schriftzug „PIERRE DE COUBERTIN“, die Abkürzung „RF“ und die Jahreszahl „2013“.

Das Motiv
Das Münzinnere zeigt ein Portrait des noch jungen Pierre de Coubertin. Stilisierte olympische Ringe bilden den Hintergrund und gleichzeitig den Rahmen für Silhouetten, die die olympischen Sportarten symbolisieren. Auf der linken Seite, Angabe des Ausgabestaats „RF“ und der Jahreszahl „2013“; oben der Schriftzug „PIERRE DE COUBERTIN“ im Halbkreis.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Pierre de Coubertin wurde 1863 in Paris in eine aristokratische Familie geboren. Er beschäftigte sich vor allem mit Pädagogik und der Frage, welche Rolle körperliche Erziehung in Schulen spielen sollte. Anregungen erhielt er durch das britische Bildungswesen, in dem organisierter Sport stärker verankert war als im damaligen Frankreich. Sport verstand er als Mittel zur Charakterbildung und zur internationalen Verständigung, allerdings innerhalb der gesellschaftlichen Vorstellungen seiner Zeit.

Ende des 19. Jahrhunderts gab es in mehreren Ländern Bestrebungen, an die sportlichen Wettkämpfe des antiken Griechenlands anzuknüpfen. Coubertin setzte sich für regelmäßig stattfindende, international organisierte Spiele ein. Auf einem Kongress an der Pariser Sorbonne wurde 1894 die Gründung des Internationalen Olympischen Komitees beschlossen. Die ersten Spiele unter dessen Leitung fanden 1896 in Athen statt. Nach dem ersten IOC-Präsidenten Demetrios Vikelas übernahm Coubertin den Vorsitz und übte ihn bis 1925 aus.

Coubertin prägte Zeremoniell und Symbolsprache der olympischen Bewegung. Er entwarf die fünf ineinandergreifenden Ringe, die für die Verbindung der Kontinente und die internationale Ausrichtung der Spiele stehen. Er wirkte außerdem an der Verbreitung olympischer Rituale und Leitgedanken mit. Seine Vorstellungen waren jedoch nicht frei von den Beschränkungen seiner Epoche: Insbesondere lehnte er sportliche Wettbewerbe von Frauen weitgehend ab. Die tatsächliche Entwicklung der Olympischen Spiele ging später über dieses Verständnis hinaus.

Frankreich griff den Geburtstag Coubertins als Münzanlass auf, weil sein Wirken eng mit Paris und der französischen Bildungs- und Sportgeschichte verbunden ist. Auch die Gründung des IOC erfolgte in der französischen Hauptstadt. Die Verbindung seines Porträts mit den Ringen verweist daher nicht nur auf eine einzelne Person, sondern auf die Entstehung einer bis heute bestehenden internationalen Institution und ihrer wiederkehrenden Sportveranstaltung.

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