Rückseite Luxemburg 2012 Hochzeit von Erbgroßherzog Guillaume und Stéphanie – Rückseite
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CC 134 2012 2-Euro-Münze Stgl./BU Hauptmünze Bankausgabe

2 Euro Stgl./BU

Luxemburg · Hochzeit von Erbgroßherzog Guillaume und Stéphanie

Auflage500.000
Ausgabedatum21.01.2013
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis6,90 €

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Die Münze erinnert an die Hochzeit von Erbgroßherzog Guillaume mit Gräfin Stéphanie de Lannoy. Das Motiv zeigt Großherzog Henri, Erbgroßherzog Guillaume und zwischen ihnen Gräfin Stéphanie. Darunter stehen die Schriftzüge „PRËNZENHOCHZAÏT“ und „LËTZEBUERG“ sowie die Jahreszahl „2012“.

Das Motiv
Im Münzinneren zeigt die Münze links seine Königliche Hoheit Großherzog Henri, rechts Erbgroßherzog Guillaume und zwischen ihnen Gräfin Stéphanie. Der Schriftzug „PRËNZENHOCHZAÏT“ bzw. „LËTZEBUERG“ und die Jahreszahl „2012“, flankiert durch das Münzzeichen und die Initialen des Münzmeisters, befinden sich im unteren Teil des Münzinneren.

Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Luxemburg ist eine parlamentarische Monarchie. Das Staatsoberhaupt entstammt dem Haus Nassau-Weilburg; seine Aufgaben sind durch die Verfassung begrenzt. Guillaume, geboren 1981, ist der älteste Sohn von Henri und Großherzogin Maria Teresa. Mit dem Regierungsantritt seines Vaters im Jahr 2000 wurde er Erbgroßherzog und damit offizieller Thronfolger. Seit der Abdankung Henris im Oktober 2025 ist Guillaume Großherzog von Luxemburg.

Stéphanie de Lannoy wurde 1984 in Belgien geboren. Sie stammt aus dem belgischen Adelshaus Lannoy, dessen Name auf einen Ort im historischen Hennegau zurückgeht. Vor ihrer Eheschließung studierte sie unter anderem Germanistik. Durch die Heirat wurde sie Erbgroßherzogin von Luxemburg. Nach dem Regierungswechsel 2025 trägt sie den Titel Großherzogin.

Die Feierlichkeiten fanden im Oktober 2012 in der Stadt Luxemburg statt. Auf die standesamtliche Trauung im Rathaus folgte am nächsten Tag die kirchliche Zeremonie in der Kathedrale Notre-Dame. Eine standesamtliche Eheschließung war zuvor durch eine Änderung der luxemburgischen Hausordnung des großherzoglichen Hauses ermöglicht worden; Mitglieder der Dynastie benötigten außerdem die Zustimmung des Staatsoberhaupts, um ihre Stellung in der Thronfolge zu behalten. Die Verbindung hatte deshalb neben ihrem privaten Charakter auch eine dynastische und staatsrechtliche Dimension.

Luxemburg greift auf seinen Gedenkmünzen regelmäßig Ereignisse aus dem großherzoglichen Haus auf, etwa Thronjubiläen, Geburtstage, Geburten und Todesfälle. Das hängt mit der Rolle der Dynastie als sichtbarem Bestandteil der staatlichen Kontinuität zusammen. Die Vermählung des damaligen Thronfolgers eignete sich in diesem Rahmen als nationales Gedenkmotiv. Der luxemburgische Ausdruck „Prënzenhochzäit“ bedeutet „Prinzenhochzeit“ und war die gebräuchliche Bezeichnung für die öffentlichen Feierlichkeiten. Die Ausgabe noch im Jahr der Trauung stellte einen unmittelbaren Bezug zwischen dem dynastischen Ereignis und der damaligen Münzprägung her.

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