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Weitere Bilder der Hauptmünze

San Marino · 10 Jahre Euro-Bargeld
Ausgabedatum19.06.2012
Gesamtauflage130.000
EU-Maximum130.000
Editionen2
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftAH / SAN MARINO / 2002-2012
DesignerHelmut Andexlinger
PrägestätteInstituto Poligrafico e Zecca Dello Stato, Roma
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze erinnert an den zehnten Jahrestag der Einführung des Euro. Im Zentrum steht das Euro-Zeichen, umgeben von Symbolen für Menschen, Finanzwelt (EZB-Turm), Handel (Schiffe), Industrie (Fabriken), Energie sowie Forschung und Entwicklung (Windräder). Die Darstellung verweist auf die gewachsene Bedeutung des Euro in Europa und im internationalen Währungssystem.
Das Motiv
Das Euro-Zeichen im Münzinneren verdeutlicht, dass der Euro zu einem europa- und weltweit außerordentlich wichtigen Faktor geworden ist und sich in den letzten zehn Jahren zu einem globalen Akteur im internationalen Währungssystem entwickelt hat. Die um das Euro-Zeichen herum angeordneten Gestaltungsmerkmale symbolisieren die Bedeutung des Euro für die Menschen, die Finanzwelt (EZB-Turm), den Handel (Schiffe), die Industrie (Fabriken), den Energiesektor und für Forschung und Entwicklung (Windräder). Die Initialen des Künstlers „AH“ befinden sich unter dem Bild des EZB-Turms. Über dem Münzmotiv steht der Name des Ausgabestaats „SAN MARINO“, auf der rechten Seite das Münzzeichen und unter dem Motiv die Jahresangabe „2002-2012“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Der Jahrestag bezog sich auf die Einführung des Euro-Bargelds am 1. Januar 2002. Als Buchgeld war der Euro bereits seit 1999 in Gebrauch; Wechselkurse waren festgelegt, Zahlungen konnten unbar in Euro abgewickelt werden. Anfang 2002 kamen Banknoten und Münzen in zunächst zwölf Mitgliedstaaten der Europäischen Union in Umlauf. Nach einer kurzen Übergangszeit ersetzten sie dort nationale Zahlungsmittel wie die Deutsche Mark, den französischen Franc und die italienische Lira.
Die gemeinsame Währung war ein Ergebnis der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Deren rechtliche und politische Grundlagen wurden insbesondere mit dem Vertrag von Maastricht geschaffen. Die Geldpolitik ging auf das Europäische System der Zentralbanken und die Europäische Zentralbank über. Für die teilnehmenden Staaten bedeutete dies, dass sie keine eigenständige nationale Geldpolitik mehr betrieben. Zugleich entfielen innerhalb des Währungsgebiets Umtauschkosten und Wechselkursrisiken.
San Marino gehört nicht zur Europäischen Union. Der Kleinstaat war jedoch traditionell eng mit dem italienischen Währungsraum verbunden und verwendete vor dem Euro die italienische Lira; daneben gab er eigene, an die Lira gekoppelte Münzen aus. Aufgrund einer Währungsvereinbarung mit der Europäischen Union darf San Marino den Euro als amtliche Währung verwenden und in begrenztem Umfang eigene Euromünzen prägen. Diese tragen eine san-marinesische nationale Seite, gelten aber im gesamten Eurogebiet als Zahlungsmittel.
Das Motiv gehörte zu einer länderübergreifenden Gedenkausgabe zum zehnjährigen Bestehen des Euro-Bargelds. Der Entwurf stammt von Helmut Andexlinger, einem Medailleur der Münze Österreich, und wurde nach einem Wettbewerb durch eine öffentliche Online-Abstimmung ausgewählt. Die beteiligten Ausgabestaaten verwendeten dasselbe Grundmotiv und passten vor allem die jeweilige Staatsbezeichnung an. Der Anlass bot sich für eine gemeinsame Ausgabe an, weil Banknoten und Münzen die im Alltag unmittelbar sichtbare Form der Währungsunion darstellen.
Die gemeinsame Währung war ein Ergebnis der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Deren rechtliche und politische Grundlagen wurden insbesondere mit dem Vertrag von Maastricht geschaffen. Die Geldpolitik ging auf das Europäische System der Zentralbanken und die Europäische Zentralbank über. Für die teilnehmenden Staaten bedeutete dies, dass sie keine eigenständige nationale Geldpolitik mehr betrieben. Zugleich entfielen innerhalb des Währungsgebiets Umtauschkosten und Wechselkursrisiken.
San Marino gehört nicht zur Europäischen Union. Der Kleinstaat war jedoch traditionell eng mit dem italienischen Währungsraum verbunden und verwendete vor dem Euro die italienische Lira; daneben gab er eigene, an die Lira gekoppelte Münzen aus. Aufgrund einer Währungsvereinbarung mit der Europäischen Union darf San Marino den Euro als amtliche Währung verwenden und in begrenztem Umfang eigene Euromünzen prägen. Diese tragen eine san-marinesische nationale Seite, gelten aber im gesamten Eurogebiet als Zahlungsmittel.
Das Motiv gehörte zu einer länderübergreifenden Gedenkausgabe zum zehnjährigen Bestehen des Euro-Bargelds. Der Entwurf stammt von Helmut Andexlinger, einem Medailleur der Münze Österreich, und wurde nach einem Wettbewerb durch eine öffentliche Online-Abstimmung ausgewählt. Die beteiligten Ausgabestaaten verwendeten dasselbe Grundmotiv und passten vor allem die jeweilige Staatsbezeichnung an. Der Anlass bot sich für eine gemeinsame Ausgabe an, weil Banknoten und Münzen die im Alltag unmittelbar sichtbare Form der Währungsunion darstellen.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehenBlister BU – Einzelseite
- Verpackung
- Blister
- Auflage
- 125.000
- Marktpreis
- 29,90 €
- Randschrift
- 2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
Blister
125.000
KMS
5.000
Weitere Editionen
1Offizielle Ausgabepreise
2012 · Blister BU: 14,00 €
2012 · KMS PP: 98,00 €
Ergänzende Informationen
Ausgabe des KMS PP San Marino 2012 mit der 2CC am 24.10.2012; Preisreduktion von 106,- incl. Porto auf 100,- + 5,50 €.


