Übersicht Blister BU (30 € + 2 €)
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CC 120 2012 Blister Stgl./BU

Blister BU (30 € + 2 €)

Spanien · 10 Jahre Euro-Bargeld

Auflage10.000
Ausgabepreis44,07 €
Ausgabedatum02.01.2012
VerpackungBlister
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis299,00 €

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Die Gemeinschaftsausgabe erinnert an den zehnten Jahrestag der Einführung des Euro. Im Zentrum steht das Euro-Zeichen als Symbol für dessen internationale Bedeutung; darum gruppieren sich Menschen, der EZB-Turm, Schiffe, Fabriken und Windräder als Sinnbilder für Finanzwelt, Handel, Industrie, Energie sowie Forschung und Entwicklung. Das von Helmut Andexlinger entworfene Motiv trägt außerdem die Jahresangaben 2002–2012.

Das Motiv
Das Euro-Zeichen im Münzinneren verdeutlicht, dass der Euro zu einem europa- und weltweit außerordentlich wichtigen Faktor wurde und sich in den letzten zehn Jahren zu einem globalen Akteur im internationalen Währungssystem entwickelt hat. Die um das Euro-Zeichen herum angeordneten Gestaltungsmerkmale symbolisieren die Bedeutung des Euro für die Menschen, die Finanzwelt (EZB-Turm), den Handel (Schiffe), die Industrie (Fabriken), den Energiesektor und für Forschung und Entwicklung (Windräder). Die Initialen des Künstlers „AH“ stehen unter dem Bild des EZB-Turms. Die Namen der Ausgabestaaten in der Landessprache sind mittig über dem Motiv, die Jahresangaben 2002-2012 darunter eingeprägt.

Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Der Euro entstand im Zuge der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Ihre rechtliche Grundlage wurde mit dem Vertrag von Maastricht geschaffen, der auch Voraussetzungen für die Teilnahme festlegte. Dazu gehörten Vorgaben zur Preisstabilität, zur Staatsverschuldung, zu den Haushaltsdefiziten, zu den Zinssätzen und zur Wechselkursstabilität. Mit der gemeinsamen Währung sollten Wechselkursrisiken innerhalb des Binnenmarkts entfallen und grenzüberschreitende Zahlungen sowie Preisvergleiche erleichtert werden.

Bereits am 1. Januar 1999 wurde der Euro in zunächst elf EU-Mitgliedstaaten als Buchgeld eingeführt. Von diesem Zeitpunkt an wurden etwa Überweisungen, Staatsschulden und Geschäfte an den Finanzmärkten in Euro abgewickelt. Die Wechselkurse der beteiligten nationalen Währungen waren unwiderruflich festgelegt. Griechenland trat dem Euro-Währungsgebiet 2001 bei. Erst Anfang 2002 gelangten Euro-Banknoten und -Münzen in zwölf Staaten in den allgemeinen Zahlungsverkehr. Während einer kurzen Übergangsphase konnten vielerorts noch die bisherigen nationalen Zahlungsmittel verwendet werden; anschließend verloren sie ihre Funktion im täglichen Bargeldverkehr.

Die Geldpolitik für das Euro-Währungsgebiet liegt beim Eurosystem, das aus der Europäischen Zentralbank und den nationalen Zentralbanken der teilnehmenden Staaten besteht. Dagegen blieben Haushalts- und Steuerpolitik weitgehend in nationaler Verantwortung. Dieses Nebeneinander prägte auch die europäische Staatsschuldenkrise, in deren Verlauf 2012 über Finanzhilfen, Haushaltskontrolle und eine engere wirtschaftspolitische Abstimmung beraten wurde. Die Jubiläumsausgabe erschien somit in einer Phase intensiver politischer Auseinandersetzungen über die Funktionsweise der Währungsunion.

Gemeinsame 2-Euro-Ausgaben werden für Anlässe verwendet, die mehrere oder alle Staaten des Eurogebiets betreffen. Das Bargeldjubiläum eignete sich dafür, weil die Umstellung nahezu zeitgleich erfolgt war und im Alltag einen unmittelbar wahrnehmbaren Schritt der europäischen Integration darstellte. Bei dieser Ausgabe wurde das gemeinsame Motiv zudem über einen Gestaltungswettbewerb und eine öffentliche Online-Abstimmung bestimmt; lediglich Staatsbezeichnungen, Münzzeichen und einzelne technische Angaben unterschieden sich je nach Ausgabeland.

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