CC 113 2012
2-Euro-Münze
PP
2 Euro PP (2. PP-Set 2009-2012)
Luxemburg · 10 Jahre Euro-Bargeld
Auflage3.000
Ausgabepreis85,00 €
Ausgabedatum31.01.2012
Verpackung2. PP-Set 2009-2012
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Preis des Satzes (6 Münzen)359,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die gemeinsame Gedenkmünze erinnert an den zehnten Jahrestag der Einführung des Euro. Im Zentrum steht das Euro-Zeichen, umgeben von Symbolen für Menschen, Finanzwelt, Handel, Industrie, Energie sowie Forschung und Entwicklung: dem EZB-Turm, Schiffen, Fabriken und Windrädern. Das Motiv verweist auf die gewachsene Bedeutung des Euro in Europa und im internationalen Währungssystem.
Das Motiv
Das Euro-Zeichen im Münzinneren verdeutlicht, dass der Euro zu einem europa- und weltweit außerordentlich wichtigen Faktor wurde und sich in den letzten zehn Jahren zu einem globalen Akteur im internationalen Währungssystem entwickelt hat. Die um das Euro-Zeichen herum angeordneten Gestaltungsmerkmale symbolisieren die Bedeutung des Euro für die Menschen, die Finanzwelt (EZB-Turm), den Handel (Schiffe), die Industrie (Fabriken), den Energiesektor und für Forschung und Entwicklung (Windräder). Die Initialen des Künstlers „AH“ stehen unter dem Bild des EZB-Turms. Die Namen der Ausgabestaaten in der Landessprache sind mittig über dem Motiv, die Jahresangaben 2002-2012 darunter eingeprägt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Der Jahrestag bezieht sich auf die Ausgabe der Euro-Banknoten und -Münzen am 1. Januar 2002. Als gemeinsame Währung war der Euro bereits am 1. Januar 1999 eingeführt worden, zunächst jedoch nur als Buchgeld für Überweisungen, Konten und den Finanzverkehr. Die Wechselkurse der teilnehmenden nationalen Währungen waren seitdem unwiderruflich festgelegt. Mit dem Bargeldwechsel von 2002 verschwand in den zunächst zwölf Teilnehmerstaaten innerhalb kurzer Übergangsfristen der größte Teil des bisherigen nationalen Bargelds aus dem Zahlungsverkehr.
Die Voraussetzungen für die Währungsunion waren im Vertrag von Maastricht festgelegt worden. Dazu gehörten Regeln für Preisstabilität, Staatsverschuldung, Haushaltsdefizite, Wechselkurse und langfristige Zinssätze. Die Geldpolitik ging auf das Europäische System der Zentralbanken über; Entscheidungen für das Euro-Währungsgebiet trifft der Rat der Europäischen Zentralbank. Die gemeinsame Währung sollte Wechselkursrisiken innerhalb des Währungsraums beseitigen, Preisvergleiche erleichtern und den grenzüberschreitenden Handel vereinfachen. Nicht alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union führten sie ein, sodass Europäische Union und Euro-Währungsgebiet nicht gleichzusetzen sind.
Die Ausgabe von 2012 war als Gemeinschaftsausgabe angelegt: Die beteiligten Länder verwendeten dasselbe Bild auf ihrer jeweiligen nationalen Münzseite, ergänzt um den eigenen Staatsnamen und die jeweiligen Münzzeichen. Damit wurde ein europaweiter Anlass nicht durch voneinander unabhängige nationale Entwürfe, sondern durch ein gemeinsames Motiv behandelt. Solche Gemeinschaftsausgaben waren zuvor bereits zum fünfzigsten Jahrestag der Römischen Verträge und zum zehnten Jahrestag der Wirtschafts- und Währungsunion erschienen.
Der Entwurf wurde außerdem nicht allein von staatlichen Stellen bestimmt. Nach einem offenen Gestaltungswettbewerb wählte eine Fachjury fünf Vorschläge aus, über die Bürger und Einwohner des Eurogebiets online abstimmen konnten. Den Zuschlag erhielt der Entwurf des österreichischen Graveurs Helmut Andexlinger. Der Anlass eignete sich für eine gemeinsame Umlaufmünze, weil der Bargeldwechsel von 2002 den Euro erstmals im Alltag unmittelbar sichtbar und für breite Bevölkerungsschichten praktisch erfahrbar gemacht hatte.
Die Voraussetzungen für die Währungsunion waren im Vertrag von Maastricht festgelegt worden. Dazu gehörten Regeln für Preisstabilität, Staatsverschuldung, Haushaltsdefizite, Wechselkurse und langfristige Zinssätze. Die Geldpolitik ging auf das Europäische System der Zentralbanken über; Entscheidungen für das Euro-Währungsgebiet trifft der Rat der Europäischen Zentralbank. Die gemeinsame Währung sollte Wechselkursrisiken innerhalb des Währungsraums beseitigen, Preisvergleiche erleichtern und den grenzüberschreitenden Handel vereinfachen. Nicht alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union führten sie ein, sodass Europäische Union und Euro-Währungsgebiet nicht gleichzusetzen sind.
Die Ausgabe von 2012 war als Gemeinschaftsausgabe angelegt: Die beteiligten Länder verwendeten dasselbe Bild auf ihrer jeweiligen nationalen Münzseite, ergänzt um den eigenen Staatsnamen und die jeweiligen Münzzeichen. Damit wurde ein europaweiter Anlass nicht durch voneinander unabhängige nationale Entwürfe, sondern durch ein gemeinsames Motiv behandelt. Solche Gemeinschaftsausgaben waren zuvor bereits zum fünfzigsten Jahrestag der Römischen Verträge und zum zehnten Jahrestag der Wirtschafts- und Währungsunion erschienen.
Der Entwurf wurde außerdem nicht allein von staatlichen Stellen bestimmt. Nach einem offenen Gestaltungswettbewerb wählte eine Fachjury fünf Vorschläge aus, über die Bürger und Einwohner des Eurogebiets online abstimmen konnten. Den Zuschlag erhielt der Entwurf des österreichischen Graveurs Helmut Andexlinger. Der Anlass eignete sich für eine gemeinsame Umlaufmünze, weil der Bargeldwechsel von 2002 den Euro erstmals im Alltag unmittelbar sichtbar und für breite Bevölkerungsschichten praktisch erfahrbar gemacht hatte.
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