Rückseite Irland 2012 10 Jahre Euro-Bargeld – Rückseite
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CC 111 2012 2-Euro-Münze Stgl./BU Hauptmünze Bankausgabe

2 Euro Stgl./BU

Irland · 10 Jahre Euro-Bargeld

Auflage1.349.867
Ausgabedatum03.01.2012
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis13,90 €

Zum Ausgabeanlass

Die Gemeinschaftsausgabe erinnert an den zehnten Jahrestag der Einführung des Euro. Im Zentrum steht das Euro-Zeichen, umgeben von Menschen sowie Symbolen für Finanzwelt, Handel, Industrie, Energie, Forschung und Entwicklung: dem EZB-Turm, Schiffen, Fabriken und Windrädern. Das Motiv verweist auf die gewachsene Bedeutung des Euro in Europa und im internationalen Währungssystem; darunter stehen die Jahreszahlen 2002–2012.

Das Motiv
Das Euro-Zeichen im Münzinneren verdeutlicht, dass der Euro zu einem europa- und weltweit außerordentlich wichtigen Faktor wurde und sich in den letzten zehn Jahren zu einem globalen Akteur im internationalen Währungssystem entwickelt hat. Die um das Euro-Zeichen herum angeordneten Gestaltungsmerkmale symbolisieren die Bedeutung des Euro für die Menschen, die Finanzwelt (EZB-Turm), den Handel (Schiffe), die Industrie (Fabriken), den Energiesektor und für Forschung und Entwicklung (Windräder). Die Initialen des Künstlers „AH“ stehen unter dem Bild des EZB-Turms. Die Namen der Ausgabestaaten in der Landessprache sind mittig über dem Motiv, die Jahresangaben 2002-2012 darunter eingeprägt.

Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Der Euro entstand als Teil der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Die politischen Grundlagen wurden mit dem Vertrag von Maastricht geschaffen, der Kriterien für die Teilnahme an der gemeinsamen Währung festlegte. Dazu gehörten Vorgaben zur Preisstabilität, zur Staatsverschuldung, zu den Haushaltsdefiziten, zu den Zinssätzen und zur Wechselkursstabilität.

Bereits am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchgeld eingeführt. Gleichzeitig wurden die Umrechnungskurse der teilnehmenden nationalen Währungen unwiderruflich festgelegt. Überweisungen, Finanzgeschäfte und die gemeinsame Geldpolitik konnten seitdem in Euro abgewickelt werden, während im Alltag zunächst weiterhin nationale Banknoten und Münzen verwendet wurden. Die Verantwortung für die Geldpolitik ging auf die Europäische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken des Eurosystems über.

Euro-Banknoten und -Münzen gelangten am 1. Januar 2002 in zwölf Staaten in Umlauf. Innerhalb einer kurzen Übergangszeit ersetzten sie unter anderem die D-Mark, den französischen Franc, die italienische Lira, den spanischen Peseten und den österreichischen Schilling. Die Umstellung erforderte die Herstellung und Verteilung großer Mengen Bargeld, die Anpassung von Automaten und Kassensystemen sowie doppelte Preisauszeichnungen. Bis 2012 war das Euro-Währungsgebiet auf 17 Staaten angewachsen; zuletzt war Estland 2011 beigetreten.

Die Ausgabe fiel in eine Phase, in der die Staatsschulden- und Bankenkrise zu intensiven Auseinandersetzungen über Haushaltsregeln, finanzielle Hilfen und die institutionelle Ausgestaltung der Währungsunion führte. Der Jahrestag bot daher zugleich einen Anlass, auf die gemeinsame Währung als verbindendes Element der Mitgliedstaaten hinzuweisen.

Das einheitliche Münzbild wurde nicht einem einzelnen Staat überlassen. Nach einem Gestaltungswettbewerb wählte eine Fachjury fünf Entwürfe aus, über die Bürger und Einwohner des Eurogebiets online abstimmen konnten. Den ausgewählten Entwurf schuf Helmut Andexlinger, Graveur der Münze Österreich. Unterschiede zwischen den Ausgaben bestehen vor allem in der jeweiligen Landesbezeichnung sowie in Münzzeichen und Randprägungen.

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