Übersicht 2 Euro BU im Etui
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CC 100 2011 2-Euro-Münze Stgl./BU

2 Euro BU im Etui

Monaco · Hochzeit des Fürstenpaares

Auflage59.820
Ausgabepreis95,00 €
Ausgabedatum02.07.2011
VerpackungEtui
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis99,00 €

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Die Gedenkmünze erinnert an die Hochzeit von Prinz Albert und Charlene. Das Motiv zeigt mittig die Porträts des Paares; darunter stehen, eingerahmt von den Zeichen der Münze und des Graveurs, der Name „MONACO“ und das Ausgabejahr „2011“.

Das Motiv
Das Münzinnere zeigt mittig die Porträts von Prinz Albert und Charlene. Darunter sind — eingerahmt von den Zeichen der Münze und des Graveurs — der Name des Ausgabestaats „MONACO“ und das Ausgabejahr „2011“ eingeprägt.

Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Albert II. ist seit 2005 Fürst von Monaco und damit Staatsoberhaupt des Fürstentums. Er folgte seinem Vater Rainier III. nach. Seine Mutter war Grace Kelly, eine US-amerikanische Schauspielerin, die nach ihrer Heirat mit Rainier als Fürstin Gracia Patricia bekannt wurde. Das Haus Grimaldi, dem Albert angehört, herrscht seit dem Mittelalter über Monaco, wenn auch mit Unterbrechungen.

Charlene Wittstock wuchs in Südafrika auf und war Leistungsschwimmerin. Sie nahm für Südafrika an den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney teil. Albert und Charlene traten bereits mehrere Jahre gemeinsam öffentlich auf, bevor ihre Verlobung 2010 bekannt gegeben wurde. Mit der Eheschließung erhielt sie den Titel Fürstin Charlène von Monaco.

Die Hochzeit bestand aus einer standesamtlichen und einer katholischen Zeremonie. Die standesamtliche Trauung fand am 1. Juli 2011 im Fürstenpalast statt. Am folgenden Tag wurde die kirchliche Zeremonie im Ehrenhof des Palastes gefeiert. An ihr nahmen Angehörige europäischer Herrscherhäuser, Staatsvertreter und weitere geladene Gäste teil. Teile der Feierlichkeiten waren auch für die Bevölkerung zugänglich beziehungsweise wurden öffentlich übertragen. Die Hochzeit war damit nicht nur ein privates Familienereignis, sondern zugleich ein offizieller Akt des monegassischen Fürstenhauses.

Die Wahl dieses Anlasses für eine Gedenkmünze erklärt sich aus der engen Verbindung Monacos mit seiner Herrscherfamilie. Der Fürst nimmt als Staatsoberhaupt eine zentrale Stellung im politischen und öffentlichen Leben des kleinen Landes ein. Eheschließungen, Thronwechsel und Jubiläen des Fürstenhauses werden daher häufig auch durch staatliche Münzausgaben dokumentiert.

Monaco gehört nicht zur Europäischen Union. Aufgrund eines Währungsabkommens darf das Fürstentum dennoch den Euro als amtliche Währung verwenden und eigene Euro-Münzen mit nationaler Seite prägen. Solche Ausgaben dienen deshalb zugleich dazu, monegassische staatliche und dynastische Anlässe innerhalb des gemeinsamen europäischen Münzsystems sichtbar zu machen.

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