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San Marino · 500. Todestag von Sandro Botticelli
Ausgabedatum07.09.2010
Gesamtauflage130.000
EU-Maximum130.000
Editionen1
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Aufschrift2010 / SAN MARINO / R / m
DesignerRoberto Mauri
PrägestätteInstituto Poligrafico e Zecca Dello Stato, Roma
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze erinnert an den 500. Todestag von Sandro Botticelli. Das Motiv zeigt im Ausschnitt „Frohsinn“, eine der drei tanzenden Grazien, frei nach Botticellis Gemälde „Der Frühling“, darüber die Jahreszahl „2010“ sowie seitlich die Inschriften „SAN MARINO“, das Münzzeichen „R“ und die Initiale „m“ des Graveurs Roberto Mauri.
Das Motiv
Das Münzinnere stellt im Ausschnitt „Frohsinn“, eine der drei tanzenden Grazien dar, frei nach dem Bild „Der Frühling“ von Sandro Botticelli. Über dem Motiv steht die Jahreszahl „2010“, links daneben das Ausgabeland „SAN MARINO“ und das Münzzeichen „R“ und rechts die Initiale „m“ des Graveurs Roberto Mauri.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Sandro Botticelli wurde um 1445 in Florenz als Alessandro di Mariano Filipepi geboren. Seinen Künstlernamen übernahm er vermutlich aus dem familiären Umfeld. Er lernte in der Werkstatt Fra Filippo Lippis und arbeitete später selbstständig in Florenz. Zu seinen Auftraggebern gehörten kirchliche Einrichtungen und Angehörige des Umfelds der Medici. Neben religiösen Bildern schuf er Darstellungen aus der antiken Mythologie. Zeitweise arbeitete er auch in Rom an Fresken für die Sixtinische Kapelle. Botticelli starb 1510 in Florenz und wurde in der Kirche Ognissanti beigesetzt.
„Der Frühling“, meist unter seinem italienischen Titel „Primavera“ bekannt, entstand wahrscheinlich in den späten 1470er- oder frühen 1480er-Jahren. Der genaue Auftrag und die beabsichtigte Deutung sind nicht abschließend geklärt. Das Gemälde befindet sich heute in den Uffizien in Florenz. In einem Orangenhain versammelt es mehrere Figuren der griechisch-römischen Mythologie: Venus, Amor, Merkur, die drei Grazien sowie Zephyr, Chloris und Flora. Die Szene ist keine einfache Illustration einer einzelnen antiken Erzählung. Sie verbindet verschiedene Motive, die unter anderem auf Frühling, Liebe, Fruchtbarkeit und Verwandlung bezogen werden.
Die drei Grazien gehen auf antike Vorstellungen von weiblichen Gottheiten zurück, die mit Anmut, Festfreude und gesellschaftlicher Harmonie verbunden waren. Ihre traditionellen Namen sind Aglaia, Euphrosyne und Thalia. „Frohsinn“ entspricht dabei Euphrosyne. Botticelli zeigt die drei Frauen in durchscheinenden Gewändern und in einer kreisförmigen Tanzbewegung. Gerade dieser Ausschnitt eignet sich als eigenständiges Bildmotiv, weil die Figuren auch außerhalb der vielteiligen Gesamtkomposition erkennbar bleiben.
Die Wahl des Themas steht im Zusammenhang mit dem runden Todesjubiläum und mit Botticellis Rolle in der florentinischen Renaissance. Für San Marino bot der Anlass zugleich die Möglichkeit, auf ein Werk der italienischen Kunst- und Kulturgeschichte zurückzugreifen, ohne einen unmittelbar san-marinesischen historischen Gegenstand darzustellen.
„Der Frühling“, meist unter seinem italienischen Titel „Primavera“ bekannt, entstand wahrscheinlich in den späten 1470er- oder frühen 1480er-Jahren. Der genaue Auftrag und die beabsichtigte Deutung sind nicht abschließend geklärt. Das Gemälde befindet sich heute in den Uffizien in Florenz. In einem Orangenhain versammelt es mehrere Figuren der griechisch-römischen Mythologie: Venus, Amor, Merkur, die drei Grazien sowie Zephyr, Chloris und Flora. Die Szene ist keine einfache Illustration einer einzelnen antiken Erzählung. Sie verbindet verschiedene Motive, die unter anderem auf Frühling, Liebe, Fruchtbarkeit und Verwandlung bezogen werden.
Die drei Grazien gehen auf antike Vorstellungen von weiblichen Gottheiten zurück, die mit Anmut, Festfreude und gesellschaftlicher Harmonie verbunden waren. Ihre traditionellen Namen sind Aglaia, Euphrosyne und Thalia. „Frohsinn“ entspricht dabei Euphrosyne. Botticelli zeigt die drei Frauen in durchscheinenden Gewändern und in einer kreisförmigen Tanzbewegung. Gerade dieser Ausschnitt eignet sich als eigenständiges Bildmotiv, weil die Figuren auch außerhalb der vielteiligen Gesamtkomposition erkennbar bleiben.
Die Wahl des Themas steht im Zusammenhang mit dem runden Todesjubiläum und mit Botticellis Rolle in der florentinischen Renaissance. Für San Marino bot der Anlass zugleich die Möglichkeit, auf ein Werk der italienischen Kunst- und Kulturgeschichte zurückzugreifen, ohne einen unmittelbar san-marinesischen historischen Gegenstand darzustellen.
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Preisanalyse ansehenBlister BU
- Verpackung
- Blister
- Auflage
- 130.000
- Marktpreis
- 37,90 €
- Randschrift
- 2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
Blister
130.000
Offizielle Ausgabepreise
2010 · Blister BU: 13,00 €
