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Andorra · Der Bartgeier
Ausgabedatum24.11.2025
Gesamtauflage60.000
EU-Maximum60.000
Editionen1
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftANDORRA / 2025
PrägestätteMonnaie de Paris, Pessac
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist dem Bartgeier und dem Schutz von Wildtieren und Umwelt gewidmet. Das Motiv zeigt die Nahaufnahme eines Bartgeiers (Gypaetus barbatus), einer vom Aussterben bedrohten Vogelart, sowie die Aufschrift „ANDORRA“ und das Ausgabejahr „2025“.
Das Motiv
Das Münzmotiv zeigt die Nahaufnahme eines Bartgeiers (Gypaetus barbatus), einer vom Aussterben bedrohten Vogelart, um das Bewusstsein für die Bedeutung des Schutzes von Wildtieren und der Umwelt zu schärfen, sowie die Aufschrift „ANDORRA“ und das Ausgabejahr „2025“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Der Bartgeier gehört zu den größten Greifvögeln Europas und ist eng an Gebirgslandschaften gebunden. In den Pyrenäen, zu denen auch Andorra gehört, konnte sich eine natürliche Population erhalten, während die Art aus vielen anderen europäischen Regionen verschwand. In den Alpen wurde sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgerottet. Seit den 1980er-Jahren werden dort Bartgeier aus Nachzuchtprogrammen ausgewildert.
Charakteristisch ist seine Ernährung: Bartgeier nehmen vor allem Knochen und Knochenmark verendeter Tiere auf. Größere Knochen lassen sie aus der Luft auf Felsflächen fallen, damit diese zerbrechen. Durch diese Spezialisierung ergänzen sie andere Aasfresser und tragen dazu bei, Tierkadaver vollständig zu verwerten. Der deutsche Name verweist auf die dunklen, borstenartigen Federn unterhalb des Schnabels. Die ältere Bezeichnung „Lämmergeier“ beruht dagegen auf der früher verbreiteten, weitgehend falschen Vorstellung, der Vogel jage regelmäßig Lämmer.
Die Bestände gingen vor allem durch direkte Verfolgung, Abschüsse und vergiftete Köder zurück. Hinzu kommen Gefahren durch Stromleitungen, Kollisionen, Störungen an Brutplätzen und die Aufnahme von Giftstoffen oder Bleimunition über Tierkadaver. Bartgeier brüten erst im fortgeschrittenen Alter und ziehen gewöhnlich nur ein Jungtier auf. Dadurch können Populationen Verluste nur langsam ausgleichen. Schutzmaßnahmen umfassen die Überwachung von Brutplätzen, die Bekämpfung illegaler Vergiftung sowie grenzüberschreitende Zucht- und Wiederansiedlungsprogramme.
Für Andorra besitzt die Art einen unmittelbaren geografischen Bezug. Das Land liegt vollständig in den Pyrenäen; Hochgebirge, Felswände und alpine Weideflächen prägen einen großen Teil seines Territoriums. Der Bartgeier steht damit zugleich für die Tierwelt dieses gemeinsamen Naturraums, dessen Populationen nicht an Staatsgrenzen gebunden sind. Ein konkretes historisches Jubiläum ist mit der Ausgabe nicht verbunden. Die Wahl des Motivs lässt sich vielmehr als Hinweis auf den Schutz einer für die Pyrenäen typischen Art und auf die Notwendigkeit international abgestimmter Naturschutzmaßnahmen verstehen.
Charakteristisch ist seine Ernährung: Bartgeier nehmen vor allem Knochen und Knochenmark verendeter Tiere auf. Größere Knochen lassen sie aus der Luft auf Felsflächen fallen, damit diese zerbrechen. Durch diese Spezialisierung ergänzen sie andere Aasfresser und tragen dazu bei, Tierkadaver vollständig zu verwerten. Der deutsche Name verweist auf die dunklen, borstenartigen Federn unterhalb des Schnabels. Die ältere Bezeichnung „Lämmergeier“ beruht dagegen auf der früher verbreiteten, weitgehend falschen Vorstellung, der Vogel jage regelmäßig Lämmer.
Die Bestände gingen vor allem durch direkte Verfolgung, Abschüsse und vergiftete Köder zurück. Hinzu kommen Gefahren durch Stromleitungen, Kollisionen, Störungen an Brutplätzen und die Aufnahme von Giftstoffen oder Bleimunition über Tierkadaver. Bartgeier brüten erst im fortgeschrittenen Alter und ziehen gewöhnlich nur ein Jungtier auf. Dadurch können Populationen Verluste nur langsam ausgleichen. Schutzmaßnahmen umfassen die Überwachung von Brutplätzen, die Bekämpfung illegaler Vergiftung sowie grenzüberschreitende Zucht- und Wiederansiedlungsprogramme.
Für Andorra besitzt die Art einen unmittelbaren geografischen Bezug. Das Land liegt vollständig in den Pyrenäen; Hochgebirge, Felswände und alpine Weideflächen prägen einen großen Teil seines Territoriums. Der Bartgeier steht damit zugleich für die Tierwelt dieses gemeinsamen Naturraums, dessen Populationen nicht an Staatsgrenzen gebunden sind. Ein konkretes historisches Jubiläum ist mit der Ausgabe nicht verbunden. Die Wahl des Motivs lässt sich vielmehr als Hinweis auf den Schutz einer für die Pyrenäen typischen Art und auf die Notwendigkeit international abgestimmter Naturschutzmaßnahmen verstehen.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehenCoincard
- Verpackung
- Coincard
- Auflage
- 60.000
- Marktpreis
- 20,90 €
- Randschrift
- 2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
Coincard
60.000
Ergänzende Informationen
In den Umlaufmünzensätzen Andorras ist diese Gedenkmünze nicht enthalten.
