
CC 57 2009
2-Euro-Münze
PP
2 Euro PP
Irland · 10 Jahre WWU
Auflage2.000
Ausgabedatum01.01.2009
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis39,90 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt das zehnjährige Bestehen der Wirtschafts- und Währungsunion sowie die Schaffung des Euro am 1. Januar 1999. Das gemeinsame Motiv zeigt eine stilisierte menschliche Figur, deren linker Arm in das Euro-Symbol übergeht; darunter stehen die Initialen ΓΣ des Künstlers G. Stamatopoulos. Ergänzt wird die Darstellung durch den Namen des jeweiligen Ausgabestaats, die Jahresangabe „1999–2009“, das jeweilige Akronym der Wirtschafts- und Währungsunion sowie die zwölf Sterne der Europaflagge.
Das Motiv
Die Münze zeigt in der Mitte eine stilisierte menschliche Figur, deren linker Arm durch das Euro-Symbol verlängert wird. Die Initialen ΓΣ des Künstlers erscheinen unter dem Euro-Symbol. Der Name des Ausgabestaats in der/den Landesprache(n) erscheint am oberen Rand des Motivs, während die Angabe 1999-2009 und das in die Landessprache(n) übersetzte Akronym WWU am unteren Rand erscheinen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Wirtschafts- und Währungsunion entstand in mehreren Stufen aus der europäischen Wirtschafts- und Währungspolitik. Einen politischen und rechtlichen Rahmen erhielt sie durch den Vertrag von Maastricht. Dieser legte unter anderem Voraussetzungen für die Teilnahme an der gemeinsamen Währung fest. Dazu gehörten Vorgaben zur Preisstabilität, zu den öffentlichen Finanzen, zu den langfristigen Zinssätzen und zur Wechselkursstabilität. Nicht alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union nahmen an der Währungsunion teil.
Mit Beginn der dritten Stufe wurden die Wechselkurse der beteiligten nationalen Währungen unwiderruflich festgelegt. Der Euro wurde zunächst als Buch- und Giralgeld verwendet, etwa für Überweisungen, Finanzmärkte und die staatliche Rechnungsführung. Banknoten und Münzen kamen erst 2002 in Umlauf. Während dieser Übergangszeit bestanden die bisherigen Währungseinheiten rechtlich als Untereinheiten des Euro fort. Die gemeinsame Geldpolitik wurde dem Eurosystem aus Europäischer Zentralbank und den nationalen Zentralbanken übertragen. Vorrangiges Ziel der Europäischen Zentralbank ist die Gewährleistung von Preisstabilität.
Anfangs gehörten elf Staaten zur Eurozone. Griechenland kam vor der Bargeldeinführung hinzu; weitere Länder folgten später. Im Ausgabejahr der Gedenkmünze führte auch die Slowakei den Euro ein, sodass sich sechzehn Staaten an der Gemeinschaftsausgabe beteiligten. Die Währungsunion war damit nicht nur ein geldpolitisches Projekt, sondern auch Teil der wirtschaftlichen Integration des europäischen Binnenmarkts. Sie beseitigte Wechselkursrisiken zwischen den Teilnehmerstaaten, verlangte zugleich aber eine stärkere Abstimmung ihrer Wirtschafts- und Haushaltspolitik.
Der Anlass eignete sich für eine Gemeinschaftsausgabe, weil er alle Länder des Euroraums unmittelbar betraf und nicht an eine einzelne nationale Geschichte gebunden war. Über den Entwurf wurde in einer öffentlichen Online-Abstimmung entschieden. Der ausgewählte Künstler arbeitete als Bildhauer bei der Münzstätte der griechischen Zentralbank. Es handelte sich nach der Gemeinschaftsausgabe zum Jahrestag der Römischen Verträge von 2007 um die zweite gemeinsame 2-Euro-Gedenkmünze der Eurostaaten.
Mit Beginn der dritten Stufe wurden die Wechselkurse der beteiligten nationalen Währungen unwiderruflich festgelegt. Der Euro wurde zunächst als Buch- und Giralgeld verwendet, etwa für Überweisungen, Finanzmärkte und die staatliche Rechnungsführung. Banknoten und Münzen kamen erst 2002 in Umlauf. Während dieser Übergangszeit bestanden die bisherigen Währungseinheiten rechtlich als Untereinheiten des Euro fort. Die gemeinsame Geldpolitik wurde dem Eurosystem aus Europäischer Zentralbank und den nationalen Zentralbanken übertragen. Vorrangiges Ziel der Europäischen Zentralbank ist die Gewährleistung von Preisstabilität.
Anfangs gehörten elf Staaten zur Eurozone. Griechenland kam vor der Bargeldeinführung hinzu; weitere Länder folgten später. Im Ausgabejahr der Gedenkmünze führte auch die Slowakei den Euro ein, sodass sich sechzehn Staaten an der Gemeinschaftsausgabe beteiligten. Die Währungsunion war damit nicht nur ein geldpolitisches Projekt, sondern auch Teil der wirtschaftlichen Integration des europäischen Binnenmarkts. Sie beseitigte Wechselkursrisiken zwischen den Teilnehmerstaaten, verlangte zugleich aber eine stärkere Abstimmung ihrer Wirtschafts- und Haushaltspolitik.
Der Anlass eignete sich für eine Gemeinschaftsausgabe, weil er alle Länder des Euroraums unmittelbar betraf und nicht an eine einzelne nationale Geschichte gebunden war. Über den Entwurf wurde in einer öffentlichen Online-Abstimmung entschieden. Der ausgewählte Künstler arbeitete als Bildhauer bei der Münzstätte der griechischen Zentralbank. Es handelte sich nach der Gemeinschaftsausgabe zum Jahrestag der Römischen Verträge von 2007 um die zweite gemeinsame 2-Euro-Gedenkmünze der Eurostaaten.
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