CC 562 2025
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Stgl./BU
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Malta · Mdina, Serie: Maltesische Städte mit Stadtmauern
Auflage40.000
Ausgabepreis20,00 €
Ausgabedatum15.05.2025
VerpackungCoincard
Randschrift2 ✠✠ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis28,80 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist der Stadt Mdina gewidmet und gehört zur Serie „Maltesische Städte mit Stadtmauern“, die Teil des maltesischen und europäischen Kulturerbes sind. Das Motiv zeigt Mdina mit ihrer aufragenden Kathedrale sowie den Schriftzug „MDINA“; außerdem sind die Initialen „NGB“ des Münzgestalters Noel Galea Bason zu sehen.
Das Motiv
Diese Münze ist Teil der Serie „Maltesische Städte mit Stadtmauern“, die fester Bestandteil des maltesischen und europäischen Kulturerbes sind. Sie folgt auf die im Jahr 2024 ausgegebene Münze, auf der „Iċ-Ċittadella“, die Zitadelle von Gozo, abgebildet ist.
Das Münzmotiv zeigt die Stadt Mdina mit ihrer aufragenden Kathedrale. Links darüber befindet sich der Schriftzug „MDINA“. Oben rechts sind die Initialen des Münzgestalters „NGB“ (Noel Galea Bason) zu sehen. Am unteren Rand befindet sich der Name des Ausgabestaates „MALTA“ und darunter das Ausgabejahr „2025“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Münzmotiv zeigt die Stadt Mdina mit ihrer aufragenden Kathedrale. Links darüber befindet sich der Schriftzug „MDINA“. Oben rechts sind die Initialen des Münzgestalters „NGB“ (Noel Galea Bason) zu sehen. Am unteren Rand befindet sich der Name des Ausgabestaates „MALTA“ und darunter das Ausgabejahr „2025“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Mdina liegt auf einem Hochplateau im Inneren Maltas. Die erhöhte Lage erlaubte die Kontrolle weiter Teile der Insel und erleichterte die Verteidigung. Das Siedlungsgebiet reicht bis in die Antike zurück. In römischer Zeit gehörte es zur Stadt Melite, die sich auch über Teile des heutigen Rabat erstreckte. Während der arabischen Herrschaft wurde das bewohnte Gebiet verkleinert und stärker befestigt. Der Name Mdina leitet sich vom arabischen Wort für „Stadt“ ab.
Im Mittelalter war Mdina der politische und administrative Mittelpunkt Maltas. Hier lebten zahlreiche Angehörige des maltesischen Adels. Nach der Ankunft des Johanniterordens im Jahr 1530 verlagerte sich das politische Zentrum zunächst nach Birgu und später nach Valletta. Mdina behielt jedoch seine kirchlichen und gesellschaftlichen Funktionen. Wegen seiner ruhigen, weitgehend verkehrsarmen Altstadt wird der Ort heute auch „Stille Stadt“ genannt.
Das Stadtbild wird von Befestigungsmauern, Bastionen, engen Straßen und Palästen geprägt. Viele Gebäude zeigen die verschiedenen Herrschafts- und Bauphasen Maltas. Nach dem Erdbeben von 1693 wurden Teile der Stadt erneuert. Dabei erhielt Mdina zunehmend jene barocke Gestalt, die innerhalb der älteren Befestigungsanlage bis heute erkennbar ist. Auch das Haupttor entstand während einer späteren Umgestaltung unter dem Johanniterorden.
Die Kathedrale ist dem Apostel Paulus geweiht. Nach der in der Apostelgeschichte überlieferten Tradition erlitt Paulus vor Malta Schiffbruch und wurde vom römischen Statthalter Publius aufgenommen. Diese Erzählung ist eng mit der christlichen Überlieferung der Insel verbunden. Der heutige Kathedralbau wurde nach dem Erdbeben nach Plänen des maltesischen Architekten Lorenzo Gafà errichtet.
Als geschlossen erhaltene befestigte Stadt veranschaulicht Mdina mehrere Schichten der maltesischen Geschichte: antike Besiedlung, arabische Stadtentwicklung, mittelalterliche Verwaltung und barocken Umbau unter dem Johanniterorden. Diese Verbindung von Verteidigungsarchitektur und historischer Stadtstruktur erklärt die Auswahl als Münzanlass.
Im Mittelalter war Mdina der politische und administrative Mittelpunkt Maltas. Hier lebten zahlreiche Angehörige des maltesischen Adels. Nach der Ankunft des Johanniterordens im Jahr 1530 verlagerte sich das politische Zentrum zunächst nach Birgu und später nach Valletta. Mdina behielt jedoch seine kirchlichen und gesellschaftlichen Funktionen. Wegen seiner ruhigen, weitgehend verkehrsarmen Altstadt wird der Ort heute auch „Stille Stadt“ genannt.
Das Stadtbild wird von Befestigungsmauern, Bastionen, engen Straßen und Palästen geprägt. Viele Gebäude zeigen die verschiedenen Herrschafts- und Bauphasen Maltas. Nach dem Erdbeben von 1693 wurden Teile der Stadt erneuert. Dabei erhielt Mdina zunehmend jene barocke Gestalt, die innerhalb der älteren Befestigungsanlage bis heute erkennbar ist. Auch das Haupttor entstand während einer späteren Umgestaltung unter dem Johanniterorden.
Die Kathedrale ist dem Apostel Paulus geweiht. Nach der in der Apostelgeschichte überlieferten Tradition erlitt Paulus vor Malta Schiffbruch und wurde vom römischen Statthalter Publius aufgenommen. Diese Erzählung ist eng mit der christlichen Überlieferung der Insel verbunden. Der heutige Kathedralbau wurde nach dem Erdbeben nach Plänen des maltesischen Architekten Lorenzo Gafà errichtet.
Als geschlossen erhaltene befestigte Stadt veranschaulicht Mdina mehrere Schichten der maltesischen Geschichte: antike Besiedlung, arabische Stadtentwicklung, mittelalterliche Verwaltung und barocken Umbau unter dem Johanniterorden. Diese Verbindung von Verteidigungsarchitektur und historischer Stadtstruktur erklärt die Auswahl als Münzanlass.



