CC 557 2025
Kursmünzensatz
PP
KMS PP
San Marino · Heiliges Jahr 2025 - Pilger der Hoffnung
Auflage3.000
Ausgabepreis135,00 €
Ausgabedatum27.03.2025
VerpackungKursmünzensatz
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Preis des Satzes (2 Münzen)187,95 €
Zum Ausgabeanlass
Die Münze ist dem Heiligen Jahr 2025 unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ gewidmet. Das Motiv zeigt eine Frau mit einem Anker als Sinnbild der Hoffnung, die ein Kind als Symbol für die Menschheit an der Hand hält. Ergänzt wird die Darstellung durch vier quadratische Segel, einen achtzackigen Stern sowie die Schriftzüge „SAN MARINO“ und „IUBILAEUM 2025“.
Das Motiv
Das Münzmotiv zeigt mittig eine Frau mit einem Anker, einem Sinnbild der Hoffnung, die ein Kind an der Hand hält, das für die Menschheit steht. Auf der linken Seite sind der Schriftzug „SAN MARINO“, vier quadratische Segel, der Buchstabe „R“ als Zeichen der Münze Rom und die Initialen „DI MAULO“ des Münzgestalters Gabriele Di Maulo zu sehen. Oben rechts befindet sich ein achtzackiger Stern, darunter der Schriftzug „IUBILAEUM 2025“ und unten die Initialen „M.B.INC“ der Graveurin Marta Bonifacio.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Ein Heiliges Jahr, auch Jubeljahr genannt, ist in der römisch-katholischen Kirche eine besondere Zeit der Umkehr, Versöhnung und Wallfahrt. Sein historischer Bezug liegt im biblischen Erlassjahr: Das Buch Levitikus beschreibt ein in größeren Abständen wiederkehrendes Jahr, in dem unter anderem Schuldverhältnisse aufgehoben und Besitzverhältnisse neu geordnet werden sollten. Die katholische Tradition übertrug diesen Gedanken auf die geistliche Erneuerung.
Das erste päpstlich ausgerufene Heilige Jahr fand 1300 unter Papst Bonifatius VIII. statt. Die Abstände zwischen den ordentlichen Jubeljahren wurden später mehrfach verändert; seit der Neuzeit werden sie üblicherweise alle 25 Jahre begangen. Daneben können Päpste außerordentliche Heilige Jahre zu bestimmten Themen ansetzen. Zu den festen Bräuchen gehören Pilgerreisen nach Rom, Gottesdienste, Beichte und Werke der Barmherzigkeit. Unter den kirchenrechtlich festgelegten Voraussetzungen können Gläubige einen vollkommenen Ablass erlangen.
Papst Franziskus kündigte das Jubeljahr mit der Bulle *Spes non confundit* an. Der Titel greift eine Formulierung aus dem Römerbrief auf: „Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen.“ Er eröffnete das Jubeljahr an Weihnachten 2024 durch das Öffnen der Heiligen Pforte des Petersdoms. Heilige Pforten befinden sich auch an den übrigen päpstlichen Hauptbasiliken Roms. Ihr Durchschreiten steht im Zusammenhang mit dem Gedanken eines erneuerten christlichen Lebens.
Die Wahl dieses Anlasses durch San Marino lässt sich vor dem Hintergrund seiner katholischen Prägung und seiner Nähe zu Rom verstehen. Der Kleinstaat ist nach dem heiligen Marinus benannt, der nach der Überlieferung eine christliche Gemeinschaft am Monte Titano begründete. Ein päpstliches Jubeljahr betrifft zudem Pilger aus zahlreichen Ländern und ist damit nicht nur ein innerkirchliches Ereignis, sondern auch ein internationales religiöses und kulturelles Phänomen. Die Münzausgabe verbindet dieses Thema mit San Marinos Recht, aufgrund seines Währungsabkommens mit der Europäischen Union eigene Euro-Gedenkmünzen auszugeben.
Das erste päpstlich ausgerufene Heilige Jahr fand 1300 unter Papst Bonifatius VIII. statt. Die Abstände zwischen den ordentlichen Jubeljahren wurden später mehrfach verändert; seit der Neuzeit werden sie üblicherweise alle 25 Jahre begangen. Daneben können Päpste außerordentliche Heilige Jahre zu bestimmten Themen ansetzen. Zu den festen Bräuchen gehören Pilgerreisen nach Rom, Gottesdienste, Beichte und Werke der Barmherzigkeit. Unter den kirchenrechtlich festgelegten Voraussetzungen können Gläubige einen vollkommenen Ablass erlangen.
Papst Franziskus kündigte das Jubeljahr mit der Bulle *Spes non confundit* an. Der Titel greift eine Formulierung aus dem Römerbrief auf: „Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen.“ Er eröffnete das Jubeljahr an Weihnachten 2024 durch das Öffnen der Heiligen Pforte des Petersdoms. Heilige Pforten befinden sich auch an den übrigen päpstlichen Hauptbasiliken Roms. Ihr Durchschreiten steht im Zusammenhang mit dem Gedanken eines erneuerten christlichen Lebens.
Die Wahl dieses Anlasses durch San Marino lässt sich vor dem Hintergrund seiner katholischen Prägung und seiner Nähe zu Rom verstehen. Der Kleinstaat ist nach dem heiligen Marinus benannt, der nach der Überlieferung eine christliche Gemeinschaft am Monte Titano begründete. Ein päpstliches Jubeljahr betrifft zudem Pilger aus zahlreichen Ländern und ist damit nicht nur ein innerkirchliches Ereignis, sondern auch ein internationales religiöses und kulturelles Phänomen. Die Münzausgabe verbindet dieses Thema mit San Marinos Recht, aufgrund seines Währungsabkommens mit der Europäischen Union eigene Euro-Gedenkmünzen auszugeben.
Wissenswertes
Dieser KMS enthält alle acht Umlaufmünzen von 1 Cent bis 2 Euro sowie die beiden diesjährigen 2-€-Gedenkmünzen "Heiliges Jahr 2025 - Pilger der Hoffnung" (CC557) und "550. Jahrestag der Geburt von Michelangelo" (CC566), Nennwert: 7,88 €.




