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Andorra · 100 Jahre Skisport in Andorra
Ausgabedatum09.12.2024
Gesamtauflage60.000
EU-Maximum60.000
Editionen1
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftANDORRA / 2024
DesignerJoaquin Jimenez
PrägestätteReal Casa de la Moneda, Madrid
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt 100 Jahre Skifahren in Andorra, wo die Bevölkerung 1924 erstmals mit diesem Sport in Berührung gekommen sein soll. Das Motiv zeigt den unteren Teil der Silhouette eines Skifahrers sowie die Aufschriften „ANDORRA“ und „2024“.
Das Motiv
Es wird angenommen, dass die Bevölkerung Andorras im Jahr 1924 erstmals mit dem Skifahren in Berührung kam. Inzwischen ist das Skifahren in Andorra der König des Sports und hat das Land aufgrund
seiner schneebedeckten Berge, der spektakulären Landschaften und der Skigebiete von Weltrang zu einem sehr beliebten Urlaubsziel gemacht. Das Münzmotiv erinnert an den Zeitpunkt vor 100 Jahren, zu dem dieser Sport in Andorra aufkam. Abgebildet sind der untere Teil der Silhouette eines Skifahrers, der Name des Ausgabestaates „ANDORRA“ und das Ausgabejahr „2024“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
seiner schneebedeckten Berge, der spektakulären Landschaften und der Skigebiete von Weltrang zu einem sehr beliebten Urlaubsziel gemacht. Das Münzmotiv erinnert an den Zeitpunkt vor 100 Jahren, zu dem dieser Sport in Andorra aufkam. Abgebildet sind der untere Teil der Silhouette eines Skifahrers, der Name des Ausgabestaates „ANDORRA“ und das Ausgabejahr „2024“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Andorra liegt in den östlichen Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien. Das Staatsgebiet besteht überwiegend aus Hochgebirge; zahlreiche Gipfel erreichen Höhen von mehr als 2.000 Metern. Schnee, steile Hänge und hoch gelegene Täler bieten natürliche Voraussetzungen für den alpinen Skisport. Bevor moderne Verkehrswege entstanden, waren die Täler jedoch vergleichsweise schwer zugänglich. Die Bevölkerung lebte vor allem von Viehzucht, Landwirtschaft und regionalem Handel.
Der Ausbau des Skisports steht in engem Zusammenhang mit Andorras wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Wandel im 20. Jahrhundert. Seit den 1950er- und 1960er-Jahren entstanden Skilifte, Pisten, Hotels und bessere Straßenverbindungen. Zu den frühen Wintersportorten gehörten Pas de la Casa und Soldeu. Später wurden mehrere Gebiete technisch und organisatorisch miteinander verbunden. Heute umfassen die größeren Skiregionen unter anderem Grandvalira, Pal Arinsal und Ordino Arcalís.
Mit dem Wintertourismus veränderte sich auch die Wirtschaftsstruktur des Kleinstaates. Land- und Viehwirtschaft verloren an Gewicht, während Dienstleistungen, Einzelhandel, Beherbergung und Gastronomie zunahmen. Der Skisport wurde damit nicht nur zu einer Freizeitbeschäftigung, sondern auch zu einem Bestandteil der touristischen Ausrichtung Andorras. Zugleich entwickelte sich eine einheimische Sportkultur mit Vereinen, Skischulen und nationalen Verbänden.
Andorra nimmt seit den Olympischen Winterspielen 1976 regelmäßig an Winterspielen teil. Andorranische Sportlerinnen und Sportler treten vor allem im alpinen Skilauf an. Das Land war zudem Austragungsort internationaler Wettbewerbe, darunter Rennen und Finalveranstaltungen des alpinen Skiweltcups. Solche Veranstaltungen verbinden die sportliche Nutzung der Bergregionen mit Andorras internationaler Präsenz.
Die Wahl des Themas für eine Gedenkmünze lässt sich daher aus der engen Verbindung zwischen Landschaft, wirtschaftlicher Entwicklung und nationaler Außendarstellung erklären. Der Skisport steht exemplarisch für den Übergang von einer abgelegenen, landwirtschaftlich geprägten Pyrenäengesellschaft zu einem auf Tourismus und Dienstleistungen ausgerichteten Staat.
Der Ausbau des Skisports steht in engem Zusammenhang mit Andorras wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Wandel im 20. Jahrhundert. Seit den 1950er- und 1960er-Jahren entstanden Skilifte, Pisten, Hotels und bessere Straßenverbindungen. Zu den frühen Wintersportorten gehörten Pas de la Casa und Soldeu. Später wurden mehrere Gebiete technisch und organisatorisch miteinander verbunden. Heute umfassen die größeren Skiregionen unter anderem Grandvalira, Pal Arinsal und Ordino Arcalís.
Mit dem Wintertourismus veränderte sich auch die Wirtschaftsstruktur des Kleinstaates. Land- und Viehwirtschaft verloren an Gewicht, während Dienstleistungen, Einzelhandel, Beherbergung und Gastronomie zunahmen. Der Skisport wurde damit nicht nur zu einer Freizeitbeschäftigung, sondern auch zu einem Bestandteil der touristischen Ausrichtung Andorras. Zugleich entwickelte sich eine einheimische Sportkultur mit Vereinen, Skischulen und nationalen Verbänden.
Andorra nimmt seit den Olympischen Winterspielen 1976 regelmäßig an Winterspielen teil. Andorranische Sportlerinnen und Sportler treten vor allem im alpinen Skilauf an. Das Land war zudem Austragungsort internationaler Wettbewerbe, darunter Rennen und Finalveranstaltungen des alpinen Skiweltcups. Solche Veranstaltungen verbinden die sportliche Nutzung der Bergregionen mit Andorras internationaler Präsenz.
Die Wahl des Themas für eine Gedenkmünze lässt sich daher aus der engen Verbindung zwischen Landschaft, wirtschaftlicher Entwicklung und nationaler Außendarstellung erklären. Der Skisport steht exemplarisch für den Übergang von einer abgelegenen, landwirtschaftlich geprägten Pyrenäengesellschaft zu einem auf Tourismus und Dienstleistungen ausgerichteten Staat.
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- Marktpreis
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- 2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
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60.000
Offizielle Ausgabepreise
2024 · Coincard: 14,50 €
Ergänzende Informationen
In den Umlaufmünzensätzen Andorras ist diese Gedenkmünze nicht enthalten.
