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Spanien · UNESCO-Weltkulturerbe-Serie, 15. Ausgabe, Kathedrale, Alcazar und Archivo de Indias in Sevilla
Ausgabedatum02.02.2024
Gesamtauflage1.500.000
EU-Maximum1.500.000
Editionen6
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftSEVILLA / M / ESPANA / 2024
DesignerAlfonso Morales Muñoz
PrägestätteFábrica Nacional de Moneda y Timbre / · Real Casa de la Moneda, Madrid
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt die Anerkennung des Archivo de Indias, des Real Alcázar und der Kathedrale von Sevilla als UNESCO-Weltkulturerbe. Das Motiv zeigt den „Patio de las Doncellas“ im Real Alcázar von Sevilla sowie die Schriftzüge „SEVILLA“ und „ESPAÑA“ und das Münzzeichen in Form eines gekrönten „M“.
Das Motiv
Das Motiv zeigt den „Patio de las Doncellas“ im Real Alcázar von Sevilla. Darüber befindet sich halbkreisförmig in Großbuchstaben der Schriftzug „SEVILLA“ und unterhalb des Schriftzugs das Münzzeichen, ein gekröntes „M“. Unter dem Motiv sind halbkreisförmig in Großbuchstaben das Land „ESPANA“ und das Ausgabejahr „2024“ eingearbeitet.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die drei Bauwerke wurden 1987 gemeinsam in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Ihre räumliche Nähe im historischen Zentrum Sevillas verweist auf mehrere Phasen der Stadtgeschichte: die islamische Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel, die christliche Rückeroberung und die Rolle Sevillas im spanischen Kolonialhandel mit Amerika.
Der Real Alcázar geht auf eine frühmittelalterliche Palast- und Festungsanlage zurück. Nach der Einnahme Sevillas durch Ferdinand III. von Kastilien im Jahr 1248 wurde der Komplex von den christlichen Herrschern weiter genutzt und ausgebaut. Unter Peter I. entstand im 14. Jahrhundert ein Palast im Mudéjar-Stil. Dabei verbanden vorwiegend muslimische Handwerker islamische Bau- und Dekorationsformen mit den Anforderungen eines christlichen Königshofes. Der Patio de las Doncellas gehört zu diesem Palastbereich. Kennzeichnend sind seine Arkaden, die feinen Stuckarbeiten, geometrischen Ornamente und farbigen Fliesen. Der Alcázar wird bis heute als königliche Residenz genutzt.
Die Kathedrale entstand überwiegend im 15. und frühen 16. Jahrhundert an der Stelle der früheren almohadischen Hauptmoschee. Teile der Moschee blieben erhalten, darunter der ehemalige Minarettturm, der als Giralda zum Glockenturm umgestaltet wurde, sowie der Orangenhof. Der Bau dokumentiert damit ebenfalls den Übergang von der islamischen zur christlichen Stadt.
Das Archivo de Indias war ursprünglich eine Handelsbörse. Seit dem späten 18. Jahrhundert beherbergt es zentral zusammengeführte Unterlagen zur spanischen Verwaltung der überseeischen Gebiete. Seine Bestände umfassen Akten, Karten und Schriftwechsel zur Geschichte Amerikas und der Philippinen. Der Standort erklärt sich aus Sevillas früherer Funktion als Ausgangspunkt und Kontrollzentrum des spanischen Amerikahandels.
Die Ausgabe gehört zur spanischen Reihe von 2-Euro-Gedenkmünzen über UNESCO-Welterbestätten des Landes. Die Auswahl Sevillas setzt diese seit 2010 fortgeführte Serie fort; ein besonderes rundes Jubiläum war 2024 nicht der Anlass.
Der Real Alcázar geht auf eine frühmittelalterliche Palast- und Festungsanlage zurück. Nach der Einnahme Sevillas durch Ferdinand III. von Kastilien im Jahr 1248 wurde der Komplex von den christlichen Herrschern weiter genutzt und ausgebaut. Unter Peter I. entstand im 14. Jahrhundert ein Palast im Mudéjar-Stil. Dabei verbanden vorwiegend muslimische Handwerker islamische Bau- und Dekorationsformen mit den Anforderungen eines christlichen Königshofes. Der Patio de las Doncellas gehört zu diesem Palastbereich. Kennzeichnend sind seine Arkaden, die feinen Stuckarbeiten, geometrischen Ornamente und farbigen Fliesen. Der Alcázar wird bis heute als königliche Residenz genutzt.
Die Kathedrale entstand überwiegend im 15. und frühen 16. Jahrhundert an der Stelle der früheren almohadischen Hauptmoschee. Teile der Moschee blieben erhalten, darunter der ehemalige Minarettturm, der als Giralda zum Glockenturm umgestaltet wurde, sowie der Orangenhof. Der Bau dokumentiert damit ebenfalls den Übergang von der islamischen zur christlichen Stadt.
Das Archivo de Indias war ursprünglich eine Handelsbörse. Seit dem späten 18. Jahrhundert beherbergt es zentral zusammengeführte Unterlagen zur spanischen Verwaltung der überseeischen Gebiete. Seine Bestände umfassen Akten, Karten und Schriftwechsel zur Geschichte Amerikas und der Philippinen. Der Standort erklärt sich aus Sevillas früherer Funktion als Ausgangspunkt und Kontrollzentrum des spanischen Amerikahandels.
Die Ausgabe gehört zur spanischen Reihe von 2-Euro-Gedenkmünzen über UNESCO-Welterbestätten des Landes. Die Auswahl Sevillas setzt diese seit 2010 fortgeführte Serie fort; ein besonderes rundes Jubiläum war 2024 nicht der Anlass.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU – Einzelseite
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- 1.479.125
- Marktpreis
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- Randschrift
- 2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
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15.075
3 Editionen
Numisbrief
800
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5KursmünzensatzStgl./BU
KMS BU – Ausgabe zur WMF 2024
- Auflage
- 2.000
- Preis des Satzes (2 Münzen)
- 34,90 €
- Verpackung
- Kursmünzensatz
KursmünzensatzStgl./BU
KMS BU – Ausgabe 2
- Auflage
- 12.000
- Preis des Satzes (2 Münzen)
- 33,90 €
- Verpackung
- Kursmünzensatz
Reihen
UNESCO Weltkulturerbe-Serie
Auflagen
Spanien
1.521.300Umlauf: 1.500.000
Blister PP: 5.000
KMS BU: 2.000
KMS BU: 12.000
Numisbrief: 800
Offizielle Ausgabepreise
2024 · Blister PP: 25,00 €
2024 · KMS BU: 31,00 €
2024 · Numisbrief: 35,00 €


















