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Vorderseite

Malta · Serie: Prähistorische Stätten, Hypogäum von Ħal-Saflieni
Ausgabedatum17.11.2022
Gesamtauflage192.500
EU-Maximum192.000
Editionen3
Randschrift2 ✠✠ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
AufschriftMALTA / 2022 / ĦAL – SAFLIENI HYPOGEUM / 4 000 – 2 500 BC / NGB
DesignerNoel Galea Bason
PrägestätteKoninklijke Nederlandse Munt, Utrecht
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Ħal-Saflieni-Hypogäum. Das Motiv zeigt einen Teil dieser prähistorischen Stätte sowie die Inschrift „ĦAL – SAFLIENI HYPOGEUM“ und die Jahreszahlen „4 000 – 2 500 BC“.
Das Motiv
Das Münzbild zeigt einen Teil der prähistorischen Stätte. Oben links befinden sich der Name des Ausgabestaates „MALTA“ und darunter das Ausgabejahr „2022“. Unterhalb des Motivs ist die Inschrift „ĦAL – SAFLIENI HYPOGEUM“ zu sehen und darunter die Jahreszahlen „4 000 – 2 500 BC“. Unten rechts befinden sich die Initialen des Münzdesigners Noel Galea Bason „NGB“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Das Hypogäum liegt in Paola, einer Stadt im dicht besiedelten Hafenraum Maltas. Es wurde 1902 bei Bauarbeiten für Wohnhäuser entdeckt. Nachdem Arbeiter einen Hohlraum angeschnitten hatten, begannen archäologische Untersuchungen, zunächst unter Leitung des Jesuiten und Altertumsforschers Manuel Magri, später durch den maltesischen Archäologen Themistocles Zammit.
Die Anlage wurde vollständig in den weichen Kalkstein geschlagen und erstreckt sich über mehrere unterirdische Ebenen. Gänge, Nischen und unterschiedlich geformte Kammern bildeten einen Komplex, der vor allem zur Bestattung diente. Dort wurden menschliche Gebeine sowie Keramik, Schmuckstücke, kleine Figuren und weitere Grabbeigaben gefunden. Einige Räume weisen mit rotem Ocker aufgetragene Spiralen und andere geometrische Muster auf. Architektonische Einzelheiten wie scheinbare Pfeiler, Türöffnungen und Deckenkonstruktionen wurden aus dem Fels herausgearbeitet. Sie erinnern an Bauelemente der oberirdischen maltesischen Tempelanlagen.
Zu den bekanntesten Fundstücken gehört eine kleine Tonfigur, die gewöhnlich als „Schlafende Dame“ bezeichnet wird. Sie zeigt eine auf einer Liege ruhende Person und wird heute im Nationalmuseum für Archäologie in Valletta aufbewahrt. Ihre genaue Funktion ist nicht geklärt. Auch die religiösen Vorstellungen und Rituale der Gemeinschaften, die das Hypogäum nutzten, lassen sich nur anhand der archäologischen Funde erschließen.
Die UNESCO nahm die Anlage 1980 in die Welterbeliste auf. Wegen ihres empfindlichen Raumklimas und der Auswirkungen von Feuchtigkeit und Kohlendioxid ist der Zugang heute streng begrenzt.
Die Ausgabe gehört zu einer maltesischen Münzserie über die prähistorischen UNESCO-Stätten des Landes. Zuvor waren unter anderem Ġgantija, Ħaġar Qim, Mnajdra, Ta’ Ħaġrat, Skorba und Tarxien behandelt worden. Mit dem Hypogäum wurde diese Reihe abgeschlossen.
Die Anlage wurde vollständig in den weichen Kalkstein geschlagen und erstreckt sich über mehrere unterirdische Ebenen. Gänge, Nischen und unterschiedlich geformte Kammern bildeten einen Komplex, der vor allem zur Bestattung diente. Dort wurden menschliche Gebeine sowie Keramik, Schmuckstücke, kleine Figuren und weitere Grabbeigaben gefunden. Einige Räume weisen mit rotem Ocker aufgetragene Spiralen und andere geometrische Muster auf. Architektonische Einzelheiten wie scheinbare Pfeiler, Türöffnungen und Deckenkonstruktionen wurden aus dem Fels herausgearbeitet. Sie erinnern an Bauelemente der oberirdischen maltesischen Tempelanlagen.
Zu den bekanntesten Fundstücken gehört eine kleine Tonfigur, die gewöhnlich als „Schlafende Dame“ bezeichnet wird. Sie zeigt eine auf einer Liege ruhende Person und wird heute im Nationalmuseum für Archäologie in Valletta aufbewahrt. Ihre genaue Funktion ist nicht geklärt. Auch die religiösen Vorstellungen und Rituale der Gemeinschaften, die das Hypogäum nutzten, lassen sich nur anhand der archäologischen Funde erschließen.
Die UNESCO nahm die Anlage 1980 in die Welterbeliste auf. Wegen ihres empfindlichen Raumklimas und der Auswirkungen von Feuchtigkeit und Kohlendioxid ist der Zugang heute streng begrenzt.
Die Ausgabe gehört zu einer maltesischen Münzserie über die prähistorischen UNESCO-Stätten des Landes. Zuvor waren unter anderem Ġgantija, Ħaġar Qim, Mnajdra, Ta’ Ħaġrat, Skorba und Tarxien behandelt worden. Mit dem Hypogäum wurde diese Reihe abgeschlossen.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU – Einzelseite
- Auflage
- 162.500
- Marktpreis
- 10,50 €
- Randschrift
- 2 ✠✠ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
162.500
Coincard
20.000
KMS
10.000
Weitere Editionen
2Reihen
Serie: Prähistorische Stätten
Offizielle Ausgabepreise
2022 · Coincard: 8,00 €
2022 · KMS BU: 27,00 €





