CC 467 2022
Numisbrief
Stgl./BU
Numisbrief
Vatikan · 25. Todestag von Mutter Teresa von Kalkutta
Auflage3.000
Ausgabepreis46,00 €
Ausgabedatum06.09.2022
VerpackungNumisbrief
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze erinnert an den 25. Todestag von Mutter Teresa von Kalkutta. Das Motiv zeigt ihr Porträt mit einem Kind, umgeben von der Inschrift „MADRE TERESA DI CALCUTTA“ sowie den Jahreszahlen „1997“ und „2022“.
Das Motiv
Das Münzbild zeigt ein Porträt von Mutter Teresa mit einem Kind. Oben befindet sich halbkreisförmig die Inschrift „MADRE TERESA DI CALCUTTA“ und unten der Name des Ausgabestaates „CITTÀ DEL VATICANO“. Rechts des Porträts ist das Münzzeichen „R“ zu erkennen und darunter befinden sich die Jahreszahlen „1997“ und „2022“.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Mutter Teresa wurde 1910 als Anjezë Gonxhe Bojaxhiu in Skopje, im heutigen Nordmazedonien, in eine katholische albanische Familie geboren. Mit 18 Jahren trat sie in den irischen Loreto-Orden ein. Dieser entsandte sie nach Indien, wo sie zunächst als Lehrerin und später als Schulleiterin an einer katholischen Mädchenschule in Kalkutta tätig war.
Nach eigener Darstellung verspürte sie 1946 die religiöse Berufung, das Kloster zu verlassen und unter den ärmsten Einwohnern der Stadt zu arbeiten. Sie nahm die indische Staatsbürgerschaft an und gründete 1950 die Ordensgemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe. Deren Mitglieder betreuten unter anderem Obdachlose, Waisen, Kranke und Sterbende. Aus der zunächst örtlichen Gemeinschaft entwickelte sich ein international tätiger katholischer Orden mit Einrichtungen in zahlreichen Ländern.
Für ihre humanitäre Arbeit erhielt Mutter Teresa 1979 den Friedensnobelpreis. Zugleich blieb ihr Wirken nicht frei von Kritik. Beanstandet wurden etwa die medizinischen und hygienischen Verhältnisse in einzelnen Einrichtungen, ihr Umgang mit Spenden sowie ihre ablehnende Haltung zu Abtreibung und Empfängnisverhütung. Ihre öffentliche Wahrnehmung wurde daher sowohl durch die persönliche Hinwendung zu Bedürftigen als auch durch ihre konsequente Vertretung der katholischen Morallehre geprägt.
Papst Johannes Paul II. sprach sie 2003 selig. Die Heiligsprechung nahm Papst Franziskus 2016 vor; innerhalb der katholischen Kirche wird sie seither als heilige Teresa von Kalkutta verehrt. Voraussetzung dafür war die kirchliche Anerkennung zweier Heilungen als Wunder auf ihre Fürsprache.
Die Wahl durch den Staat Vatikanstadt erklärt sich vor allem aus dieser kirchlichen Verehrung. Mutter Teresa steht im katholischen Verständnis für tätige Nächstenliebe und die Zuwendung zu Armen, Kranken und gesellschaftlich Ausgegrenzten. Damit knüpft der Ausgabeanlass zugleich an Themen an, die in der Sozialverkündigung und im karitativen Wirken der katholischen Kirche eine zentrale Rolle spielen.
Nach eigener Darstellung verspürte sie 1946 die religiöse Berufung, das Kloster zu verlassen und unter den ärmsten Einwohnern der Stadt zu arbeiten. Sie nahm die indische Staatsbürgerschaft an und gründete 1950 die Ordensgemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe. Deren Mitglieder betreuten unter anderem Obdachlose, Waisen, Kranke und Sterbende. Aus der zunächst örtlichen Gemeinschaft entwickelte sich ein international tätiger katholischer Orden mit Einrichtungen in zahlreichen Ländern.
Für ihre humanitäre Arbeit erhielt Mutter Teresa 1979 den Friedensnobelpreis. Zugleich blieb ihr Wirken nicht frei von Kritik. Beanstandet wurden etwa die medizinischen und hygienischen Verhältnisse in einzelnen Einrichtungen, ihr Umgang mit Spenden sowie ihre ablehnende Haltung zu Abtreibung und Empfängnisverhütung. Ihre öffentliche Wahrnehmung wurde daher sowohl durch die persönliche Hinwendung zu Bedürftigen als auch durch ihre konsequente Vertretung der katholischen Morallehre geprägt.
Papst Johannes Paul II. sprach sie 2003 selig. Die Heiligsprechung nahm Papst Franziskus 2016 vor; innerhalb der katholischen Kirche wird sie seither als heilige Teresa von Kalkutta verehrt. Voraussetzung dafür war die kirchliche Anerkennung zweier Heilungen als Wunder auf ihre Fürsprache.
Die Wahl durch den Staat Vatikanstadt erklärt sich vor allem aus dieser kirchlichen Verehrung. Mutter Teresa steht im katholischen Verständnis für tätige Nächstenliebe und die Zuwendung zu Armen, Kranken und gesellschaftlich Ausgegrenzten. Damit knüpft der Ausgabeanlass zugleich an Themen an, die in der Sozialverkündigung und im karitativen Wirken der katholischen Kirche eine zentrale Rolle spielen.



