CC 461 2022
Kursmünzensatz
Stgl./BU
KMS BU
Slowakei · 35 Jahre Erasmus-Programm
Auflage2.000
Ausgabedatum01.07.2022
VerpackungKursmünzensatz
RandschriftSLOVENSKÁ REPUBLIKA + ★ + Lindenblatt + ★
Marktpreis29,95 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt das 35-jährige Bestehen des Erasmus-Programms. Das Motiv verbindet eine bekannte Darstellung von Erasmus als intellektuellem Vorbild mit einem Netz aus Verbindungen, das den vielfältigen Austausch zwischen europäischen Studierenden symbolisiert. Einige Verbindungen formen Sterne, aus denen die Jubiläumszahl 35 hervorgeht.
Das Motiv
Das Münzbild zeigt eine Mischung aus zwei Hauptelementen des Erasmus-Programms: der ursprünglichen intellektuellen Inspiration, Erasmus selbst, und der Allegorie seines Einflusses auf Europa.
Das Erste wird durch eine der bekanntesten Darstellungen von Erasmus symbolisiert.
Das Zweite durch einen Strahl von Verbindungen, die von einem Leuchtfeuer zum anderen über die Münze gehen und den vielfältigen intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen den europäischen Studentinnen und Studenten darstellen.
In Bezug auf Europa bilden einige dieser Verbindungen Sterne, die aus den Synergien zwischen den Ländern hervorgehen. Die Jubiläumszahl 35 kommt in einem zeitgemäßen grafischen Stil aus den Sternen hervor.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Erste wird durch eine der bekanntesten Darstellungen von Erasmus symbolisiert.
Das Zweite durch einen Strahl von Verbindungen, die von einem Leuchtfeuer zum anderen über die Münze gehen und den vielfältigen intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen den europäischen Studentinnen und Studenten darstellen.
In Bezug auf Europa bilden einige dieser Verbindungen Sterne, die aus den Synergien zwischen den Ländern hervorgehen. Die Jubiläumszahl 35 kommt in einem zeitgemäßen grafischen Stil aus den Sternen hervor.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Das Erasmus-Programm wurde 1987 von der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingerichtet. Sein Name ist zugleich ein Akronym für „European Community Action Scheme for the Mobility of University Students“. Ursprünglich sollte es vor allem Hochschulaufenthalte in einem anderen europäischen Staat erleichtern. Dazu gehörten finanzielle Zuschüsse, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Verfahren zur Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen. Auf diese Weise sollte ein Auslandssemester nicht zu einer unnötigen Verlängerung des Studiums führen.
Namensgeber war Desiderius Erasmus von Rotterdam, ein niederländischer Humanist, Theologe und Philologe der Renaissance. Er lebte etwa von 1466 bis 1536 und hielt sich unter anderem in Paris, England, Italien, den Niederlanden und Basel auf. Erasmus arbeitete mit Gelehrten in verschiedenen Ländern zusammen und unterhielt ein weitgespanntes Korrespondenznetz. Zu seinen bekanntesten Schriften zählt das satirische „Lob der Torheit“. Außerdem veröffentlichte er eine griechisch-lateinische Ausgabe des Neuen Testaments. Seine Reisen, sein grenzüberschreitender Austausch und seine Vorstellung einer durch Bildung verbundenen Gelehrtenwelt machten ihn zum passenden Namensgeber eines europäischen Mobilitätsprogramms.
Das Programm entstand in einer Phase, in der die europäische Integration nicht nur wirtschaftlich und institutionell, sondern auch im Alltag der Bürger erfahrbar werden sollte. Studienaufenthalte im Ausland sollten Sprachkenntnisse, persönliche Kontakte und Kenntnisse anderer Bildungs- und Lebenswelten fördern. Später wurde der Ansatz auf weitere Gruppen und Bildungsbereiche ausgedehnt. Seit 2014 bündelt Erasmus+ Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport; dazu gehören neben Studierenden etwa auch Auszubildende, Lehrkräfte und Jugendorganisationen.
Der Anlass eignete sich für eine gemeinsame Münzausgabe, weil das Programm auf Zusammenarbeit über Staatsgrenzen hinweg beruht und nicht nur mit einem einzelnen Land verbunden ist. Die motivgleiche Ausgabe mehrerer Eurostaaten überträgt diesen gemeinschaftlichen Charakter auf ein Zahlungsmittel, das ebenfalls grenzüberschreitend verwendet wird.
Namensgeber war Desiderius Erasmus von Rotterdam, ein niederländischer Humanist, Theologe und Philologe der Renaissance. Er lebte etwa von 1466 bis 1536 und hielt sich unter anderem in Paris, England, Italien, den Niederlanden und Basel auf. Erasmus arbeitete mit Gelehrten in verschiedenen Ländern zusammen und unterhielt ein weitgespanntes Korrespondenznetz. Zu seinen bekanntesten Schriften zählt das satirische „Lob der Torheit“. Außerdem veröffentlichte er eine griechisch-lateinische Ausgabe des Neuen Testaments. Seine Reisen, sein grenzüberschreitender Austausch und seine Vorstellung einer durch Bildung verbundenen Gelehrtenwelt machten ihn zum passenden Namensgeber eines europäischen Mobilitätsprogramms.
Das Programm entstand in einer Phase, in der die europäische Integration nicht nur wirtschaftlich und institutionell, sondern auch im Alltag der Bürger erfahrbar werden sollte. Studienaufenthalte im Ausland sollten Sprachkenntnisse, persönliche Kontakte und Kenntnisse anderer Bildungs- und Lebenswelten fördern. Später wurde der Ansatz auf weitere Gruppen und Bildungsbereiche ausgedehnt. Seit 2014 bündelt Erasmus+ Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport; dazu gehören neben Studierenden etwa auch Auszubildende, Lehrkräfte und Jugendorganisationen.
Der Anlass eignete sich für eine gemeinsame Münzausgabe, weil das Programm auf Zusammenarbeit über Staatsgrenzen hinweg beruht und nicht nur mit einem einzelnen Land verbunden ist. Die motivgleiche Ausgabe mehrerer Eurostaaten überträgt diesen gemeinschaftlichen Charakter auf ein Zahlungsmittel, das ebenfalls grenzüberschreitend verwendet wird.
Wissenswertes
Dieser KMS enthält alle acht Umlaufmünzen von 1 Cent bis 2 Euro sowie diese 2-€-Gedenkmünze (Nennwert: 5,88 €).



