CC 456 2022
2-Euro-Münze
PP Münzzeichen Mincovna Kremnica
2 Euro PP (6. PP-Set 2022-2023)
Luxemburg · 35 Jahre Erasmus-Programm
Auflage2.500
Ausgabedatum01.07.2022
Verpackung6. PP-Set 2022-2023
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Preis des Satzes (5 Münzen)599,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt das 35-jährige Bestehen des Erasmus-Programms. Das Motiv verbindet eine bekannte Darstellung von Erasmus mit einem Strahl aus Verbindungen zwischen Leuchtfeuern, der den intellektuellen und menschlichen Austausch europäischer Studierender versinnbildlicht. Einige Verbindungen bilden Sterne, aus denen die Jubiläumszahl 35 hervorgeht.
Das Motiv
Das Münzbild zeigt eine Mischung aus zwei Hauptelementen des Erasmus-Programms: der ursprünglichen intellektuellen Inspiration, Erasmus selbst, und der Allegorie seines Einflusses auf Europa.
Das Erste wird durch eine der bekanntesten Darstellungen von Erasmus symbolisiert.
Das Zweite durch einen Strahl von Verbindungen, die von einem Leuchtfeuer zum anderen über die Münze gehen und den vielfältigen intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen den europäischen Studentinnen und Studenten darstellen.
In Bezug auf Europa bilden einige dieser Verbindungen Sterne, die aus den Synergien zwischen den Ländern hervorgehen.
Die Jubiläumszahl 35 kommt in einem zeitgemäßen grafischen Stil aus den Sternen hervor.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Erste wird durch eine der bekanntesten Darstellungen von Erasmus symbolisiert.
Das Zweite durch einen Strahl von Verbindungen, die von einem Leuchtfeuer zum anderen über die Münze gehen und den vielfältigen intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen den europäischen Studentinnen und Studenten darstellen.
In Bezug auf Europa bilden einige dieser Verbindungen Sterne, die aus den Synergien zwischen den Ländern hervorgehen.
Die Jubiläumszahl 35 kommt in einem zeitgemäßen grafischen Stil aus den Sternen hervor.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Namensgeber des Programms ist Desiderius Erasmus von Rotterdam, ein niederländischer Humanist, Theologe und Philologe der Renaissance. Er wurde im 15. Jahrhundert geboren und starb 1536 in Basel. Erasmus hielt sich zum Studium und zur Arbeit unter anderem in Paris, England, Italien, Löwen, Freiburg und Basel auf. Durch Reisen, persönliche Begegnungen und einen umfangreichen Briefwechsel war er in ein europaweites Netzwerk von Gelehrten eingebunden. Zu seinen bekannten Schriften gehört das satirische „Lob der Torheit“. Außerdem veröffentlichte er 1516 eine griechische Ausgabe des Neuen Testaments mit lateinischer Übersetzung. Obwohl er Missstände in Kirche und Gesellschaft kritisierte, schloss er sich der Reformation nicht an.
Das nach ihm benannte Austauschprogramm wurde 1987 von der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingerichtet. Der Name „ERASMUS“ wurde zugleich als Abkürzung für „European Region Action Scheme for the Mobility of University Students“ verwendet. Das Programm sollte Studienaufenthalte in anderen europäischen Staaten erleichtern. Dazu gehörten finanzielle Zuschüsse, Vereinbarungen zwischen Hochschulen und Verfahren zur Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen. Auf diese Weise sollte ein Auslandssemester nicht zu einer unnötigen Verlängerung des Studiums führen.
Im Laufe der Zeit wurde Erasmus auf weitere Bildungsbereiche und Teilnehmergruppen ausgedehnt. Seit 2014 ist es Teil von Erasmus+, dem EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Neben Studierenden können unter anderem Auszubildende, Lehrkräfte, Hochschulpersonal und Jugendliche an geförderten Austausch- und Kooperationsprojekten teilnehmen.
Der Jahrestag eignete sich für eine gemeinsame Münzausgabe, weil Erasmus keine nationale Einrichtung eines einzelnen Staates ist, sondern auf grenzüberschreitender Zusammenarbeit beruht. Dass zahlreiche Eurostaaten dasselbe Grundmotiv verwendeten, entsprach diesem europäischen Charakter. Der Entwurf wurde zudem nicht allein administrativ bestimmt: Nach einem Gestaltungswettbewerb und einer Vorauswahl durch eine Fachjury entschieden Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union in einer Internetabstimmung über das Motiv.
Das nach ihm benannte Austauschprogramm wurde 1987 von der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingerichtet. Der Name „ERASMUS“ wurde zugleich als Abkürzung für „European Region Action Scheme for the Mobility of University Students“ verwendet. Das Programm sollte Studienaufenthalte in anderen europäischen Staaten erleichtern. Dazu gehörten finanzielle Zuschüsse, Vereinbarungen zwischen Hochschulen und Verfahren zur Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen. Auf diese Weise sollte ein Auslandssemester nicht zu einer unnötigen Verlängerung des Studiums führen.
Im Laufe der Zeit wurde Erasmus auf weitere Bildungsbereiche und Teilnehmergruppen ausgedehnt. Seit 2014 ist es Teil von Erasmus+, dem EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Neben Studierenden können unter anderem Auszubildende, Lehrkräfte, Hochschulpersonal und Jugendliche an geförderten Austausch- und Kooperationsprojekten teilnehmen.
Der Jahrestag eignete sich für eine gemeinsame Münzausgabe, weil Erasmus keine nationale Einrichtung eines einzelnen Staates ist, sondern auf grenzüberschreitender Zusammenarbeit beruht. Dass zahlreiche Eurostaaten dasselbe Grundmotiv verwendeten, entsprach diesem europäischen Charakter. Der Entwurf wurde zudem nicht allein administrativ bestimmt: Nach einem Gestaltungswettbewerb und einer Vorauswahl durch eine Fachjury entschieden Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union in einer Internetabstimmung über das Motiv.
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