CC 453 2022
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Stgl./BU
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Italien · 35 Jahre Erasmus-Programm
Auflage12.000
Ausgabepreis12,00 €
Ausgabedatum01.07.2022
VerpackungCoincard
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis15,90 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt das 35-jährige Bestehen des Erasmus-Programms. Das Motiv verbindet eine bekannte Darstellung von Erasmus mit einem Strahl aus Verbindungen, der den intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen europäischen Studierenden symbolisiert. Einige dieser Verbindungen formen Sterne, aus denen die Jubiläumszahl 35 hervorgeht.
Das Motiv
Das Münzbild zeigt eine Mischung aus zwei Hauptelementen des Erasmus-Programms: der ursprünglichen intellektuellen Inspiration, Erasmus selbst, und der Allegorie seines Einflusses auf Europa.
Das Erste wird durch eine der bekanntesten Darstellungen von Erasmus symbolisiert.
Das Zweite durch einen Strahl von Verbindungen, die von einem Leuchtfeuer zum anderen über die Münze gehen und den vielfältigen intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen den europäischen Studentinnen und Studenten darstellen.
In Bezug auf Europa bilden einige dieser Verbindungen Sterne, die aus den Synergien zwischen den Ländern hervorgehen.
Die Jubiläumszahl 35 kommt in einem zeitgemäßen grafischen Stil aus den Sternen hervor.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Erste wird durch eine der bekanntesten Darstellungen von Erasmus symbolisiert.
Das Zweite durch einen Strahl von Verbindungen, die von einem Leuchtfeuer zum anderen über die Münze gehen und den vielfältigen intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen den europäischen Studentinnen und Studenten darstellen.
In Bezug auf Europa bilden einige dieser Verbindungen Sterne, die aus den Synergien zwischen den Ländern hervorgehen.
Die Jubiläumszahl 35 kommt in einem zeitgemäßen grafischen Stil aus den Sternen hervor.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Desiderius Erasmus von Rotterdam war ein niederländischer Gelehrter, Theologe und Vertreter des Renaissancehumanismus. Er lebte an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert und hielt sich unter anderem in Paris, England, Italien, Basel und den Niederlanden auf. Seine Schriften verfasste er überwiegend auf Latein, der damaligen gemeinsamen Sprache europäischer Gelehrter. Durch Reisen, Studienaufenthalte und einen umfangreichen Briefwechsel war er in ein internationales Netzwerk eingebunden. Zu seinen bekannten Werken gehören die Satire „Lob der Torheit“ sowie eine griechisch-lateinische Ausgabe des Neuen Testaments. Sein Name steht daher für einen Wissensaustausch, der politische und sprachliche Grenzen überschreitet.
Das nach ihm benannte Erasmus-Programm wurde 1987 von der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingerichtet. Die Bezeichnung ist zugleich ein Akronym für „European Region Action Scheme for the Mobility of University Students“. Das Programm sollte Studierenden ermöglichen, einen Teil ihres Studiums an einer Hochschule in einem anderen europäischen Land zu absolvieren. Finanzielle Zuschüsse, Vereinbarungen zwischen Hochschulen und die Anerkennung erbrachter Studienleistungen sollten praktische Hindernisse eines Auslandsstudiums verringern.
Aus diesem Umfeld entstand auch das European Credit Transfer System, kurz ECTS. Es erleichtert die Vergleichbarkeit und Übertragung von Studienleistungen zwischen Hochschulen. Im Lauf der Zeit wurde die Förderung auf weitere Gruppen und Bildungsbereiche ausgeweitet. Seit 2014 sind die entsprechenden EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport unter dem Namen Erasmus+ zusammengeführt. Dazu gehören neben Hochschulaufenthalten auch Schulpartnerschaften, berufliche Weiterbildung, Jugendbegegnungen und die Mobilität von Lehrkräften.
Die gemeinsame Münzausgabe verweist damit auf einen Bereich der europäischen Zusammenarbeit, der unmittelbar in Ausbildung und Alltag vieler Menschen eingreift. Zugleich passt die Namensgebung zu Erasmus’ eigener Lebensweise als reisender Gelehrter. Dass mehrere Eurostaaten dasselbe Grundmotiv verwendeten, unterstreicht den grenzüberschreitenden Charakter des Programms. Der Entwurf wurde zudem nach einem Wettbewerb in einer öffentlichen EU-weiten Internetabstimmung ausgewählt.
Das nach ihm benannte Erasmus-Programm wurde 1987 von der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingerichtet. Die Bezeichnung ist zugleich ein Akronym für „European Region Action Scheme for the Mobility of University Students“. Das Programm sollte Studierenden ermöglichen, einen Teil ihres Studiums an einer Hochschule in einem anderen europäischen Land zu absolvieren. Finanzielle Zuschüsse, Vereinbarungen zwischen Hochschulen und die Anerkennung erbrachter Studienleistungen sollten praktische Hindernisse eines Auslandsstudiums verringern.
Aus diesem Umfeld entstand auch das European Credit Transfer System, kurz ECTS. Es erleichtert die Vergleichbarkeit und Übertragung von Studienleistungen zwischen Hochschulen. Im Lauf der Zeit wurde die Förderung auf weitere Gruppen und Bildungsbereiche ausgeweitet. Seit 2014 sind die entsprechenden EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport unter dem Namen Erasmus+ zusammengeführt. Dazu gehören neben Hochschulaufenthalten auch Schulpartnerschaften, berufliche Weiterbildung, Jugendbegegnungen und die Mobilität von Lehrkräften.
Die gemeinsame Münzausgabe verweist damit auf einen Bereich der europäischen Zusammenarbeit, der unmittelbar in Ausbildung und Alltag vieler Menschen eingreift. Zugleich passt die Namensgebung zu Erasmus’ eigener Lebensweise als reisender Gelehrter. Dass mehrere Eurostaaten dasselbe Grundmotiv verwendeten, unterstreicht den grenzüberschreitenden Charakter des Programms. Der Entwurf wurde zudem nach einem Wettbewerb in einer öffentlichen EU-weiten Internetabstimmung ausgewählt.



