CC 45 2008
2-Euro-Münze
Stgl./BU Hauptmünze Bankausgabe
2 Euro Stgl./BU
Belgien · 60. Jahrestag Menschenrechte
Auflage5.000.000
Ausgabedatum12.06.2008
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis6,50 €
Zum Ausgabeanlass
Die Münze erinnert an den 60. Jahrestag der Annahme der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Das Motiv zeigt ein Rechteck mit der eingravierten Zahl 60, von dem wellenförmige, es teilweise umschlingende Linien ausgehen. Darüber steht die Jahreszahl 2008, darunter „UNIVERSAL DECLARATION OF HUMAN RIGHTS“; am unteren Rand sind halbkreisförmig die Bezeichnungen „BELGIE — BELGIQUE — BELGIEN“ angeordnet.
Das Motiv
Das Münzinnere zeigt ein Rechteck, in das die Zahl 60 eingraviert ist. Von dem Rechteck gehen wellenförmige Linien aus, die es zum Teil umschlingen. Über dem Rechteck steht die Jahreszahl 2008, darunter „UNIVERSAL DECLARATION OF HUMAN RIGHTS“. Am unteren Rand des Münzinneren sind die Bezeichnungen des Ausgabestaats in den drei Landessprachen — „BELGIE —
BELGIQUE — BELGIEN“ — halbkreisförmig angeordnet, links und rechts davon das Zeichen der Münze bzw. des Graveurs.
Auf dem äußeren Ring der Münze sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
BELGIQUE — BELGIEN“ — halbkreisförmig angeordnet, links und rechts davon das Zeichen der Münze bzw. des Graveurs.
Auf dem äußeren Ring der Münze sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte entstand als Reaktion auf die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs, die nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik sowie die massenhafte Vertreibung und Entrechtung von Menschen. Nach der Gründung der Vereinten Nationen im Jahr 1945 sollte ein gemeinsamer Maßstab dafür formuliert werden, welche Rechte jedem Menschen unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Religion oder politischer Überzeugung zustehen.
Ausgearbeitet wurde der Text von der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen. Den Vorsitz führte Eleanor Roosevelt, die Witwe des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt. An den Beratungen wirkten Vertreter unterschiedlicher Staaten, Rechtstraditionen und philosophischer Richtungen mit. Die UN-Generalversammlung nahm die Erklärung am 10. Dezember 1948 in Paris als Resolution 217 A (III) an. Von den damals abstimmenden Mitgliedstaaten votierten 48 dafür; Gegenstimmen gab es keine. Belgien gehörte zu den Staaten, die zustimmten.
Die Erklärung umfasst 30 Artikel. Sie nennt unter anderem das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit, das Verbot von Sklaverei und Folter, die Gleichheit vor dem Gesetz, die Meinungs-, Religions- und Versammlungsfreiheit sowie Rechte auf Arbeit, Bildung und soziale Sicherheit. Damit verbindet sie bürgerliche und politische Rechte mit wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten.
Als Erklärung ist sie selbst kein völkerrechtlicher Vertrag und begründete zunächst keine unmittelbar einklagbaren Verpflichtungen. Sie beeinflusste jedoch spätere Menschenrechtsabkommen, nationale Verfassungen und die Arbeit internationaler Organisationen. Zu den daraus hervorgegangenen verbindlichen UN-Verträgen gehören die beiden 1966 verabschiedeten Menschenrechtspakte über bürgerliche und politische sowie über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte.
Der Jahrestag bot Belgien Anlass, an diesen internationalen Bezugspunkt zu erinnern. Der 10. Dezember wird seit 1950 als Tag der Menschenrechte begangen. Die Münzausgabe stand damit im Zusammenhang mit einem weltweit wahrgenommenen Gedenkjahr.
Ausgearbeitet wurde der Text von der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen. Den Vorsitz führte Eleanor Roosevelt, die Witwe des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt. An den Beratungen wirkten Vertreter unterschiedlicher Staaten, Rechtstraditionen und philosophischer Richtungen mit. Die UN-Generalversammlung nahm die Erklärung am 10. Dezember 1948 in Paris als Resolution 217 A (III) an. Von den damals abstimmenden Mitgliedstaaten votierten 48 dafür; Gegenstimmen gab es keine. Belgien gehörte zu den Staaten, die zustimmten.
Die Erklärung umfasst 30 Artikel. Sie nennt unter anderem das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit, das Verbot von Sklaverei und Folter, die Gleichheit vor dem Gesetz, die Meinungs-, Religions- und Versammlungsfreiheit sowie Rechte auf Arbeit, Bildung und soziale Sicherheit. Damit verbindet sie bürgerliche und politische Rechte mit wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten.
Als Erklärung ist sie selbst kein völkerrechtlicher Vertrag und begründete zunächst keine unmittelbar einklagbaren Verpflichtungen. Sie beeinflusste jedoch spätere Menschenrechtsabkommen, nationale Verfassungen und die Arbeit internationaler Organisationen. Zu den daraus hervorgegangenen verbindlichen UN-Verträgen gehören die beiden 1966 verabschiedeten Menschenrechtspakte über bürgerliche und politische sowie über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte.
Der Jahrestag bot Belgien Anlass, an diesen internationalen Bezugspunkt zu erinnern. Der 10. Dezember wird seit 1950 als Tag der Menschenrechte begangen. Die Münzausgabe stand damit im Zusammenhang mit einem weltweit wahrgenommenen Gedenkjahr.
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