CC 449 2022
Kursmünzensatz
PP
KMS PP
Finnland · 35 Jahre Erasmus-Programm
Auflage1.500
Ausgabedatum01.07.2022
VerpackungKursmünzensatz
RandschriftSUOMI FINLAND + 3 Löwenköpfe
Preis des Satzes (3 Münzen)119,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze würdigt das 35-jährige Bestehen des Erasmus-Programms. Das Motiv verbindet eine bekannte Darstellung von Erasmus als geistigem Impulsgeber mit einem Strahl aus Verbindungen, der den intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen europäischen Studierenden symbolisiert. Einige Verbindungen bilden Sterne, aus denen die Jubiläumszahl 35 hervorgeht.
Das Motiv
Das Münzbild zeigt eine Mischung aus zwei Hauptelementen des Erasmus-Programms: der ursprünglichen intellektuellen Inspiration, Erasmus selbst, und der Allegorie seines Einflusses auf Europa.
Das Erste wird durch eine der bekanntesten Darstellungen von Erasmus symbolisiert.
Das Zweite durch einen Strahl von Verbindungen, die von einem Leuchtfeuer zum anderen über die Münze gehen und den vielfältigen intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen den europäischen Studentinnen und Studenten darstellen.
In Bezug auf Europa bilden einige dieser Verbindungen Sterne, die aus den Synergien zwischen den Ländern hervorgehen.
Die Jubiläumszahl 35 kommt in einem zeitgemäßen grafischen Stil aus den Sternen hervor.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Erste wird durch eine der bekanntesten Darstellungen von Erasmus symbolisiert.
Das Zweite durch einen Strahl von Verbindungen, die von einem Leuchtfeuer zum anderen über die Münze gehen und den vielfältigen intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen den europäischen Studentinnen und Studenten darstellen.
In Bezug auf Europa bilden einige dieser Verbindungen Sterne, die aus den Synergien zwischen den Ländern hervorgehen.
Die Jubiläumszahl 35 kommt in einem zeitgemäßen grafischen Stil aus den Sternen hervor.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Desiderius Erasmus von Rotterdam war ein niederländischer Humanist der Renaissance, Theologe und Philologe. Er lebte etwa von 1466 bis 1536 und hielt sich unter anderem in Paris, England, Italien, Basel und den damaligen burgundischen Niederlanden auf. Erasmus schrieb überwiegend auf Latein, der gemeinsamen Gelehrtensprache seiner Zeit. Zu seinen bekanntesten Werken gehört die Satire „Lob der Torheit“. Außerdem veröffentlichte er eine griechisch-lateinische Ausgabe des Neuen Testaments. Er setzte sich für Bildung, sprachliche Genauigkeit und eine Reform des kirchlichen Lebens ein, ohne sich der Reformation Martin Luthers anzuschließen. Seine Reisen und sein europaweites Gelehrtennetz machten ihn zum geeigneten Namensgeber eines grenzüberschreitenden Bildungsprogramms.
Das Erasmus-Programm wurde 1987 von der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingerichtet. Es sollte Studierenden ermöglichen, einen Teil ihres Studiums in einem anderen europäischen Land zu absolvieren. Finanzielle Zuschüsse, Abkommen zwischen Hochschulen und die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen sollten praktische Hindernisse verringern. Das im Rahmen von Erasmus erprobte europäische Leistungspunktesystem ECTS erleichterte später die Vergleichbarkeit und Anrechnung von Studienleistungen.
Im Laufe der Zeit kamen weitere Bildungs- und Austauschmaßnahmen hinzu. Seit 2014 sind sie unter dem Namen Erasmus+ gebündelt. Das Programm richtet sich nicht nur an Hochschulstudierende, sondern umfasst auch berufliche Bildung, Schulen, Erwachsenenbildung, Jugendprojekte und Sport. Neben individuellen Auslandsaufenthalten finanziert es die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und Organisationen.
Der Münzanlass verweist damit auf ein EU-Programm, durch das europäische Zusammenarbeit für viele Menschen unmittelbar erfahrbar wird. Die gemeinsame Ausgabe durch zahlreiche Staaten entspricht dem grenzüberschreitenden Charakter des Programms. Das konkrete Münzbild ging aus einem Gestaltungswettbewerb hervor und wurde anschließend bei einer unionsweiten Internetabstimmung ausgewählt. Der Siegerentwurf stammt vom französischen Medailleur Joaquin Jimenez. Damit wurde nicht nur der Anlass, sondern auch seine bildliche Umsetzung auf europäischer Ebene abgestimmt.
Das Erasmus-Programm wurde 1987 von der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingerichtet. Es sollte Studierenden ermöglichen, einen Teil ihres Studiums in einem anderen europäischen Land zu absolvieren. Finanzielle Zuschüsse, Abkommen zwischen Hochschulen und die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen sollten praktische Hindernisse verringern. Das im Rahmen von Erasmus erprobte europäische Leistungspunktesystem ECTS erleichterte später die Vergleichbarkeit und Anrechnung von Studienleistungen.
Im Laufe der Zeit kamen weitere Bildungs- und Austauschmaßnahmen hinzu. Seit 2014 sind sie unter dem Namen Erasmus+ gebündelt. Das Programm richtet sich nicht nur an Hochschulstudierende, sondern umfasst auch berufliche Bildung, Schulen, Erwachsenenbildung, Jugendprojekte und Sport. Neben individuellen Auslandsaufenthalten finanziert es die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und Organisationen.
Der Münzanlass verweist damit auf ein EU-Programm, durch das europäische Zusammenarbeit für viele Menschen unmittelbar erfahrbar wird. Die gemeinsame Ausgabe durch zahlreiche Staaten entspricht dem grenzüberschreitenden Charakter des Programms. Das konkrete Münzbild ging aus einem Gestaltungswettbewerb hervor und wurde anschließend bei einer unionsweiten Internetabstimmung ausgewählt. Der Siegerentwurf stammt vom französischen Medailleur Joaquin Jimenez. Damit wurde nicht nur der Anlass, sondern auch seine bildliche Umsetzung auf europäischer Ebene abgestimmt.
Wissenswertes
Dieser KMS enthält alle sieben Umlaufmünzen von 1 Cent bis 1 Euro sowie die drei 2-€-Gedenkmünzen 2022 "100 Jahre Finnisches Nationalballett" (CC431), "35 Jahre Erasmus-Programm" (CC449) und "Klimaforschung in Finnland" (CC470), Nennwert: 7,88 €.



