CC 446 2022
2-Euro-Münze
PP
2 Euro PP
Belgien · 35 Jahre Erasmus-Programm
Auflage5.000
Ausgabepreis29,95 €
Ausgabedatum01.07.2022
Verpackungim Etui
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis29,90 €
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Die Gedenkmünze würdigt das 35-jährige Bestehen des Erasmus-Programms. Das Motiv verbindet eine bekannte Darstellung von Erasmus als intellektuellem Wegbereiter mit einem Netz aus Lichtstrahlen, das den menschlichen und geistigen Austausch europäischer Studierender symbolisiert. Einige Verbindungen bilden Sterne, aus denen die Jubiläumszahl 35 hervorgeht; bei der luxemburgischen Ausgabe ist im Hintergrund zusätzlich ein Bildnis des Großherzogs zu erkennen.
Das Motiv
Das Münzbild zeigt eine Mischung aus zwei Hauptelementen des Erasmus-Programms: der ursprünglichen intellektuellen Inspiration, Erasmus selbst, und der Allegorie seines Einflusses auf Europa.
Das Erste wird durch eine der bekanntesten Darstellungen von Erasmus symbolisiert.
Das Zweite durch einen Strahl von Verbindungen, die von einem Leuchtfeuer zum anderen über die Münze gehen und den vielfältigen intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen den europäischen Studentinnen und Studenten darstellen.
In Bezug auf Europa bilden einige dieser Verbindungen Sterne, die aus den Synergien zwischen den Ländern hervorgehen.
Die Jubiläumszahl 35 kommt in einem zeitgemäßen grafischen Stil aus den Sternen hervor.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Erste wird durch eine der bekanntesten Darstellungen von Erasmus symbolisiert.
Das Zweite durch einen Strahl von Verbindungen, die von einem Leuchtfeuer zum anderen über die Münze gehen und den vielfältigen intellektuellen und menschlichen Austausch zwischen den europäischen Studentinnen und Studenten darstellen.
In Bezug auf Europa bilden einige dieser Verbindungen Sterne, die aus den Synergien zwischen den Ländern hervorgehen.
Die Jubiläumszahl 35 kommt in einem zeitgemäßen grafischen Stil aus den Sternen hervor.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Erasmus von Rotterdam wurde um 1466 geboren und starb 1536 in Basel. Er war ein niederländischer Humanist, Theologe und Philologe. Wie viele Gelehrte seiner Zeit arbeitete er nicht dauerhaft an einem einzigen Ort, sondern hielt sich unter anderem in Paris, England, Italien, den Niederlanden und Basel auf. Er stand mit Gelehrten, Geistlichen und politischen Entscheidungsträgern in zahlreichen Ländern in Verbindung. Diese grenzüberschreitende Arbeitsweise machte ihn später zu einer geeigneten Namensfigur für ein europäisches Austauschprogramm.
Erasmus setzte sich mit antiken und frühchristlichen Texten auseinander und veröffentlichte 1516 eine gedruckte Ausgabe des griechischen Neuen Testaments mit einer überarbeiteten lateinischen Fassung. In Schriften wie dem „Lob der Torheit“ kritisierte er gesellschaftliche Missstände, kirchliche Praktiken und scholastische Gelehrsamkeit. Er befürwortete Bildung, sprachliche Genauigkeit und eine am Quellenstudium orientierte Theologie. Obwohl seine Kritik in die Zeit der Reformation fiel, schloss er sich Martin Luther nicht an und lehnte die konfessionelle Zuspitzung ab.
Das Erasmus-Programm begann 1987 als Förderinstrument der damaligen Europäischen Gemeinschaft. Sein Name wurde zugleich als Akronym für „European Community Action Scheme for the Mobility of University Students“ verwendet. Das Programm sollte Studienaufenthalte an Hochschulen anderer Teilnehmerstaaten erleichtern. Dazu gehörten finanzielle Zuschüsse, Vereinbarungen zwischen Hochschulen und Verfahren zur Anerkennung im Ausland erbrachter Studienleistungen.
Der Aufgabenbereich wurde später erweitert. Seit 2014 ist Erasmus Teil von Erasmus+; dieses Programm umfasst neben Hochschulen auch berufliche Bildung, Schulen, Erwachsenenbildung, Jugendprojekte und Sport. Gefördert werden unter anderem Auslandsstudien, Praktika, Lehr- und Fortbildungsaufenthalte sowie Kooperationen zwischen Einrichtungen.
Die Ausgabe als gemeinsames Münzmotiv verweist damit nicht nur auf ein Förderprogramm, sondern auch auf die Rolle von Bildung und persönlicher Mobilität in der europäischen Zusammenarbeit. Erasmus eignet sich als Namensgeber, weil sein eigenes Leben von Reisen, internationaler Korrespondenz und einem europaweiten Gelehrtennetz geprägt war.
Erasmus setzte sich mit antiken und frühchristlichen Texten auseinander und veröffentlichte 1516 eine gedruckte Ausgabe des griechischen Neuen Testaments mit einer überarbeiteten lateinischen Fassung. In Schriften wie dem „Lob der Torheit“ kritisierte er gesellschaftliche Missstände, kirchliche Praktiken und scholastische Gelehrsamkeit. Er befürwortete Bildung, sprachliche Genauigkeit und eine am Quellenstudium orientierte Theologie. Obwohl seine Kritik in die Zeit der Reformation fiel, schloss er sich Martin Luther nicht an und lehnte die konfessionelle Zuspitzung ab.
Das Erasmus-Programm begann 1987 als Förderinstrument der damaligen Europäischen Gemeinschaft. Sein Name wurde zugleich als Akronym für „European Community Action Scheme for the Mobility of University Students“ verwendet. Das Programm sollte Studienaufenthalte an Hochschulen anderer Teilnehmerstaaten erleichtern. Dazu gehörten finanzielle Zuschüsse, Vereinbarungen zwischen Hochschulen und Verfahren zur Anerkennung im Ausland erbrachter Studienleistungen.
Der Aufgabenbereich wurde später erweitert. Seit 2014 ist Erasmus Teil von Erasmus+; dieses Programm umfasst neben Hochschulen auch berufliche Bildung, Schulen, Erwachsenenbildung, Jugendprojekte und Sport. Gefördert werden unter anderem Auslandsstudien, Praktika, Lehr- und Fortbildungsaufenthalte sowie Kooperationen zwischen Einrichtungen.
Die Ausgabe als gemeinsames Münzmotiv verweist damit nicht nur auf ein Förderprogramm, sondern auch auf die Rolle von Bildung und persönlicher Mobilität in der europäischen Zusammenarbeit. Erasmus eignet sich als Namensgeber, weil sein eigenes Leben von Reisen, internationaler Korrespondenz und einem europaweiten Gelehrtennetz geprägt war.
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