CC 288 2017
2-Euro-Münze
PP
2 Euro PP
Zypern · Paphos - Europäische Kulturhauptstadt 2017
Auflage5.000
Ausgabepreis12,00 €
Ausgabedatum03.11.2017
Verpackungim Etui
Randschrift2 ΕΥΡΩ 2 EURO × 2
Marktpreis25,90 €
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt Paphos als Kulturhauptstadt Europas 2017. Das Motiv zeigt das antike Odeon von Paphos, ein kleines Theater aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., das heute im Sommer für Musik- und Theateraufführungen sowie für Veranstaltungen des Programms „Paphos 2017 — Kulturhauptstadt Europas“ genutzt wird. Eingeprägt sind außerdem „ΚΥΠΡΟΣ KIBRIS“ und „Πάφος 2017 — Πολιτιστική πρωτεύουσα Ευρώπης“.
Das Motiv
Die Münze zeigt das antike Odeon von Paphos, ein kleines Odeon aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Heute wird es in den Sommermonaten für Musik- und Theateraufführungen genutzt; im Rahmen des Programms „Paphos 2017 — Kulturhauptstadt Europas“ dient es als Bühne für eine Reihe von Veranstaltungen. Der Name des Ausgabestaates „ΚΥΠΡΟΣ KIBRIS“ (Zypern) und der Wortlaut „Πάφος 2017 — Πολιτιστική πρωτεύουσα Ευρώπης“ (Paphos 2017 — Kulturhauptstadt Europas) sind im inneren Münzring der nationalen Seite eingraviert. Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Initiative „Kulturhauptstadt Europas“ geht auf das Jahr 1985 zurück. Sie soll die kulturelle Vielfalt Europas sichtbar machen und zugleich gemeinsame historische Bezüge hervorheben. Die ausgewählten Städte gestalten ein mehrmonatiges Programm, häufig verbunden mit neuen Kulturprojekten, der Aufwertung öffentlicher Räume und einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit. Im Jahr 2017 teilte sich Paphos den Titel mit der dänischen Stadt Aarhus. Paphos war die erste zyprische Stadt, die Kulturhauptstadt Europas wurde.
Das Programm stand unter dem Leitgedanken „Linking Continents – Bridging Cultures“. Dieser bezog sich auf die geografische Lage Zyperns im östlichen Mittelmeer und auf die lange Geschichte der Insel als Kontaktzone zwischen Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika. Viele Veranstaltungen wurden unter dem Konzept einer „Open Air Factory“ im öffentlichen Raum durchgeführt. Damit sollte Kultur nicht auf geschlossene Veranstaltungsstätten beschränkt bleiben, sondern in das Stadtgebiet und die umliegende Landschaft einbezogen werden.
Das Odeon liegt im archäologischen Gebiet von Nea Paphos. Diese antike Stadt entwickelte sich in hellenistischer Zeit und war während der römischen Herrschaft ein politisches und administratives Zentrum Zyperns. Zu dem Gelände gehören unter anderem die Überreste öffentlicher Gebäude, Wohnhäuser und Anlagen mit römischen Fußbodenmosaiken. Die archäologischen Stätten von Paphos zählen seit 1980 zum UNESCO-Welterbe. Ein Odeon war in der griechisch-römischen Antike ein meist überdachter oder teilweise überdachter Aufführungs- und Versammlungsraum, der vor allem für Musik, Rezitationen und kleinere Darbietungen vorgesehen war.
Die Wahl dieses Bauwerks verbindet somit mehrere Ebenen des Gedenkanlasses: die antike Vergangenheit der Stadt, ihre heutige kulturelle Nutzung und den europäischen Titel. Zugleich verweist das Motiv auf das Konzept des Kulturhauptstadtjahres, historische Orte und öffentliche Räume in das zeitgenössische Kulturleben einzubeziehen. Die Münzausgabe machte den zeitlich begrenzten Titel über Zypern hinaus im gesamten Euro-Währungsgebiet sichtbar.
Das Programm stand unter dem Leitgedanken „Linking Continents – Bridging Cultures“. Dieser bezog sich auf die geografische Lage Zyperns im östlichen Mittelmeer und auf die lange Geschichte der Insel als Kontaktzone zwischen Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika. Viele Veranstaltungen wurden unter dem Konzept einer „Open Air Factory“ im öffentlichen Raum durchgeführt. Damit sollte Kultur nicht auf geschlossene Veranstaltungsstätten beschränkt bleiben, sondern in das Stadtgebiet und die umliegende Landschaft einbezogen werden.
Das Odeon liegt im archäologischen Gebiet von Nea Paphos. Diese antike Stadt entwickelte sich in hellenistischer Zeit und war während der römischen Herrschaft ein politisches und administratives Zentrum Zyperns. Zu dem Gelände gehören unter anderem die Überreste öffentlicher Gebäude, Wohnhäuser und Anlagen mit römischen Fußbodenmosaiken. Die archäologischen Stätten von Paphos zählen seit 1980 zum UNESCO-Welterbe. Ein Odeon war in der griechisch-römischen Antike ein meist überdachter oder teilweise überdachter Aufführungs- und Versammlungsraum, der vor allem für Musik, Rezitationen und kleinere Darbietungen vorgesehen war.
Die Wahl dieses Bauwerks verbindet somit mehrere Ebenen des Gedenkanlasses: die antike Vergangenheit der Stadt, ihre heutige kulturelle Nutzung und den europäischen Titel. Zugleich verweist das Motiv auf das Konzept des Kulturhauptstadtjahres, historische Orte und öffentliche Räume in das zeitgenössische Kulturleben einzubeziehen. Die Münzausgabe machte den zeitlich begrenzten Titel über Zypern hinaus im gesamten Euro-Währungsgebiet sichtbar.
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