Rückseite
Estland 2015 30 Jahre EU-Flagge – Rückseite
Vorderseite
Estland 2015 30 Jahre EU-Flagge – Vorderseite
CC 21320152-Euro-MünzeStgl./BUBankausgabe

Estland · 30 Jahre EU-Flagge

Ausgabedatum10.12.2015
Gesamtauflage350.000
EU-Maximum347.000
Editionen2
AufschriftEESTI / 1985-2015 / GS
DesignerGeorgios Stamatopoulos
PrägestätteUAB Lietuvos monetų kalykla, Vilnius (Lithuania)

Zum Ausgabeanlass

Die Gedenkmünze würdigt das dreißigjährige Bestehen der EU-Flagge. Das Motiv zeigt die Flagge als Symbol für die Verbundenheit von Völkern und Kulturen mit gemeinsamen Vorstellungen und Idealen; ihre zwölf Sterne nehmen die Gestalt von Menschen an, die die Geburt eines neuen Europas begrüßen. Zu sehen sind außerdem die Aufschrift „EESTI“, die Jahreszahlen „1985–2015“ und die Initialen des Designers Georgios Stamatopoulos.

Das Motiv
Das Motiv zeigt die EU-Flagge als Symbol, das Völker und Kulturen mit gemeinsamen Vorstellungen und Idealen zur Gestaltung einer besseren Zukunft zusammenbringt. Zwölf Sterne nehmen die Gestalt von Menschen an und begrüßen die Geburt eines neuen Europas. Oben rechts entlang des Münzrings sind der Ausgabestaat „EESTI“ und die Jahreszahlen „1985-2015“ zu lesen. Unten rechts sind die Initialen des Designers (Georgios Stamatopoulos) angegeben.

Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die heute als EU-Flagge bekannte Sternenflagge entstand zunächst im Europarat, einer 1949 gegründeten, von der Europäischen Union unabhängigen internationalen Organisation. Dessen Ministerkomitee nahm das Emblem am 8. Dezember 1955 an. Die Flagge wurde damit lange vor der Gründung der Europäischen Union verwendet. Das Europäische Parlament sprach sich 1983 dafür aus, sie auch zum Zeichen der damaligen Europäischen Gemeinschaften zu machen. 1985 stimmten die Staats- und Regierungschefs diesem Schritt zu; seit 1986 wurde die Flagge von den Gemeinschaftsorganen verwendet. Auf diese Übernahme bezieht sich das Jubiläum, nicht auf den ursprünglichen Entwurf von 1955.

Die Zahl der Sterne entspricht nicht der Zahl der Mitgliedstaaten. Bereits der Europarat legte zwölf Sterne fest, obwohl ihm damals eine andere Zahl von Staaten angehörte. Zwölf wurde als unveränderliche, für Vollständigkeit und Einheit stehende Zahl gewählt. Deshalb änderte sich der Sternenkranz bei den späteren Erweiterungen der Europäischen Gemeinschaften und der Europäischen Union nicht. Auch die kreisförmige Anordnung verweist auf Zusammengehörigkeit, ohne einzelne Staaten hervorzuheben.

Die Europäische Union entstand unter diesem Namen erst mit dem Vertrag von Maastricht, der 1993 in Kraft trat. Die Flagge blieb dabei erhalten und wurde zu einem der bekanntesten europäischen Kennzeichen. Sie erscheint an den Gebäuden der EU-Organe, bei offiziellen Anlässen und neben den Flaggen der Mitgliedstaaten. Rechtlich und historisch ist sie zugleich weiterhin das Emblem des Europarats.

Das Jubiläum bot sich für eine gemeinsame Münzausgabe an, weil die Flagge ein staatenübergreifend verwendetes Zeichen ist. Bei solchen Gemeinschaftsausgaben bringen mehrere Länder dasselbe Grundmotiv heraus, während Angaben zum jeweiligen Ausgabestaat erhalten bleiben. Für Estland hatte die Teilnahme zudem einen jüngeren integrationspolitischen Hintergrund: Das Land trat 2004 der Europäischen Union bei und führte 2011 den Euro ein. Die Ausgabe ordnete Estland damit in eine gemeinsame Aktion der Staaten des Euro-Währungsgebiets ein.

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Marktpreis
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1

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2015 · Coincard: 7,00 €
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