
CC 153 2013
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Stgl./BU
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Griechenland · Platonische Akademie
Auflage7.500
Ausgabepreis5,00 €
Ausgabedatum01.10.2013
VerpackungCoincard
RandschriftΕΛΛΗΝΙΚΗ ΔΗΜΟΚΡΑΤΙΑ + ★
Marktpreis19,00 €
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Die Gedenkmünze erinnert an den 2.400. Jahrestag der Gründung der Platonischen Akademie. Das Motiv zeigt Plato im Profil, begleitet von altgriechischen Inschriften zum Jubiläum und zur Hellenischen Republik sowie dem Monogramm des Graveurs G. Stamatopoulos. Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Motiv
Porträt von Plato (im Profil). Links die Worte „2 400 Jahre seit Gründung der Platonischen Akademie“ und „Hellenische Republik“ in altgriechischer Schrift, rechts „2013“ und das Monogramm der griechischen Münze, i. A. „ΣΤΑΜ“ (Monogramm des Graveurs G. Stamatopoulos).
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Platon lebte im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. in Athen. Er stammte aus einer wohlhabenden Familie und gehörte zum Umfeld des Sokrates, dessen Gespräche und Gerichtsprozess sein Denken prägten. Nach dem Tod des Sokrates verarbeitete Platon philosophische Fragen überwiegend in Dialogen. Darin behandelte er unter anderem Erkenntnis, Gerechtigkeit, Staatsordnung, Erziehung, Ethik und das Verhältnis zwischen der wahrnehmbaren Welt und unveränderlichen Ideen.
Um 387 v. Chr. gründete Platon vor den Toren Athens eine philosophische Lehrgemeinschaft. Ihr Ort lag in einem Hain, der mit dem mythischen Heros Akademos verbunden war. Von dessen Namen leitet sich die Bezeichnung „Akademie“ ab. Die Einrichtung war keine Universität im heutigen Sinn: Es gab weder moderne Studiengänge noch staatlich geregelte Abschlüsse. Sie bildete vielmehr eine Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden, in der philosophische Diskussionen sowie mathematische, astronomische und naturkundliche Untersuchungen betrieben wurden.
Zu den bekanntesten Personen aus dem Umfeld der Akademie gehörte Aristoteles, der dort etwa zwanzig Jahre verbrachte, bevor er später seine eigene Schule gründete. Nach Platons Tod wurde die Akademie von verschiedenen Schulhäuptern weitergeführt. Ihre philosophische Ausrichtung veränderte sich mehrfach; zeitweise standen skeptische Positionen im Vordergrund, später knüpften Platoniker erneut stärker an metaphysische Lehren Platons an. Der Name der Institution wurde dadurch dauerhaft zu einer allgemeinen Bezeichnung für Einrichtungen der Wissenschaft, Kunst und gelehrten Zusammenarbeit.
Die Wahl dieses Jubiläums verweist somit nicht nur auf Platons Person, sondern auch auf eine organisierte Form gemeinsamer Forschung und Lehre, deren Begriff bis in die Gegenwart fortlebt. Für Griechenland bot der Jahrestag zugleich einen Anlass, die antike Philosophie und ihre Wirkung auf europäische Bildungs- und Wissenschaftstraditionen auf einer Umlaufmünze zu thematisieren.
Um 387 v. Chr. gründete Platon vor den Toren Athens eine philosophische Lehrgemeinschaft. Ihr Ort lag in einem Hain, der mit dem mythischen Heros Akademos verbunden war. Von dessen Namen leitet sich die Bezeichnung „Akademie“ ab. Die Einrichtung war keine Universität im heutigen Sinn: Es gab weder moderne Studiengänge noch staatlich geregelte Abschlüsse. Sie bildete vielmehr eine Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden, in der philosophische Diskussionen sowie mathematische, astronomische und naturkundliche Untersuchungen betrieben wurden.
Zu den bekanntesten Personen aus dem Umfeld der Akademie gehörte Aristoteles, der dort etwa zwanzig Jahre verbrachte, bevor er später seine eigene Schule gründete. Nach Platons Tod wurde die Akademie von verschiedenen Schulhäuptern weitergeführt. Ihre philosophische Ausrichtung veränderte sich mehrfach; zeitweise standen skeptische Positionen im Vordergrund, später knüpften Platoniker erneut stärker an metaphysische Lehren Platons an. Der Name der Institution wurde dadurch dauerhaft zu einer allgemeinen Bezeichnung für Einrichtungen der Wissenschaft, Kunst und gelehrten Zusammenarbeit.
Die Wahl dieses Jubiläums verweist somit nicht nur auf Platons Person, sondern auch auf eine organisierte Form gemeinsamer Forschung und Lehre, deren Begriff bis in die Gegenwart fortlebt. Für Griechenland bot der Jahrestag zugleich einen Anlass, die antike Philosophie und ihre Wirkung auf europäische Bildungs- und Wissenschaftstraditionen auf einer Umlaufmünze zu thematisieren.
