CC 144 2013
Kursmünzensatz
Stgl./BU
KMS BU
Monaco · 20 Jahre Mitgliedschaft bei der UNO
Auflage10.000
Ausgabepreis170,00 €
Ausgabedatum16.06.2013
VerpackungKursmünzensatz
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Marktpreis159,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze erinnert an den 20. Jahrestag des Beitritts Monacos zur UNO. Das Motiv zeigt eine Taube mit Olivenzweig sowie das Füllhorn und den Stempel der Pariser Münze. Die Umschriften lauten „MONACO“ und „1993 ADMISSION À L'ONU 2013“.
Das Motiv
Die Münze zeigt eine Taube mit einem Olivenzweig, in der Mitte des Bogens links das Füllhorn und rechts den Stempel als Zeichen der Pariser Münze. Oben findet sich halbkreisförmig die Angabe des Ausgabestaats „MONACO“ und unten im Halbkreis der Schriftzug „1993 ADMISSION À L'ONU 2013“ (Aufnahme in die UNO).
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Vereinten Nationen wurden 1945 gegründet, um die internationale Zusammenarbeit, die friedliche Beilegung von Konflikten und die Einhaltung des Völkerrechts zu fördern. Monaco gehörte nicht zu den Gründungsmitgliedern. Wie mehrere europäische Kleinstaaten blieb das Fürstentum zunächst außerhalb der Organisation, arbeitete jedoch bereits in einzelnen internationalen Fachorganisationen mit. Die volle Mitgliedschaft sehr kleiner Staaten war lange Zeit umstritten, weil ihre geringe Bevölkerung und begrenzten staatlichen Strukturen als Hindernis für die Erfüllung sämtlicher Mitgliedspflichten angesehen wurden.
Diese Haltung wandelte sich gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Liechtenstein wurde 1990 Mitglied, San Marino 1992; Andorra folgte kurz nach Monaco. Die Aufnahme solcher Kleinstaaten bekräftigte den Grundsatz der souveränen Gleichheit: In der UN-Generalversammlung verfügt jeder Mitgliedstaat unabhängig von Fläche, Einwohnerzahl oder politischem Gewicht über eine Stimme.
Über die Aufnahme eines neuen Staates entscheidet die Generalversammlung auf Empfehlung des Sicherheitsrats. Voraussetzung ist, dass der Bewerber die Verpflichtungen der UN-Charta anerkennt. Mit seiner Mitgliedschaft erhielt Monaco das Recht, an den Beratungen und Abstimmungen der Generalversammlung teilzunehmen, Vertreter in UN-Gremien zu entsenden und sich an Programmen der Organisation zu beteiligen. Das Fürstentum unterhält seither eine ständige Vertretung am Sitz der Vereinten Nationen in New York.
Für Monaco hatte dieser Schritt auch außenpolitische Bedeutung. Der Stadtstaat ist zwar seit Langem souverän, steht aber aufgrund seiner geografischen Lage und vertraglichen Beziehungen in besonders enger Verbindung zu Frankreich. Die eigenständige Mitgliedschaft in einer weltweiten Staatenorganisation machte seine völkerrechtliche Handlungsfähigkeit sichtbar. Zugleich bot sie Monaco ein Forum für Themen, auf die sich seine internationale Tätigkeit konzentriert, darunter humanitäre Fragen, Umweltschutz und die Nutzung der Meere.
Die Wahl des Jubiläums als Münzanlass erklärt sich daher als Erinnerung an einen klar bestimmbaren Schritt der internationalen Einbindung und der eigenständigen staatlichen Repräsentation Monacos.
Diese Haltung wandelte sich gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Liechtenstein wurde 1990 Mitglied, San Marino 1992; Andorra folgte kurz nach Monaco. Die Aufnahme solcher Kleinstaaten bekräftigte den Grundsatz der souveränen Gleichheit: In der UN-Generalversammlung verfügt jeder Mitgliedstaat unabhängig von Fläche, Einwohnerzahl oder politischem Gewicht über eine Stimme.
Über die Aufnahme eines neuen Staates entscheidet die Generalversammlung auf Empfehlung des Sicherheitsrats. Voraussetzung ist, dass der Bewerber die Verpflichtungen der UN-Charta anerkennt. Mit seiner Mitgliedschaft erhielt Monaco das Recht, an den Beratungen und Abstimmungen der Generalversammlung teilzunehmen, Vertreter in UN-Gremien zu entsenden und sich an Programmen der Organisation zu beteiligen. Das Fürstentum unterhält seither eine ständige Vertretung am Sitz der Vereinten Nationen in New York.
Für Monaco hatte dieser Schritt auch außenpolitische Bedeutung. Der Stadtstaat ist zwar seit Langem souverän, steht aber aufgrund seiner geografischen Lage und vertraglichen Beziehungen in besonders enger Verbindung zu Frankreich. Die eigenständige Mitgliedschaft in einer weltweiten Staatenorganisation machte seine völkerrechtliche Handlungsfähigkeit sichtbar. Zugleich bot sie Monaco ein Forum für Themen, auf die sich seine internationale Tätigkeit konzentriert, darunter humanitäre Fragen, Umweltschutz und die Nutzung der Meere.
Die Wahl des Jubiläums als Münzanlass erklärt sich daher als Erinnerung an einen klar bestimmbaren Schritt der internationalen Einbindung und der eigenständigen staatlichen Repräsentation Monacos.
Wissenswertes
Jahrgangssatz 2013, enthält alle acht Nominale von 1 Cent bis 2 Euro sowie diese 2-€-Gedenkmünze (Nennwert: 5,88 €)


