Für diese Edition liegen noch keine eigenen Bilder vor; gezeigt werden die der Münze.
CC 133 2012
2-Euro-Münze
Stgl./BU
2 Euro Stgl./BU
Vatikan · VII. Weltfamilientreffen
Auflage6.000
Ausgabedatum16.10.2012
Verpackunglose
Randschrift2 ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist dem 7. Weltfamilientag gewidmet. Das Motiv zeigt eine Familie vor dem Mailänder Dom, umgeben von der halbkreisförmigen Aufschrift „VII INCONTRO MONDIALE DELLE FAMIGLIE“ und ergänzt durch „CITTÁ DEL VATICANO“.
Das Motiv
Auf dem inneren Münzring ist eine Familie vor dem Mailänder Dom zu sehen. In einem Halbkreis um das Motiv ist die Aufschrift „VII INCONTRO MONDIALE DELLE FAMIGLIE“ angeordnet, die rechts oben durch den Namen des Ausgabestaates („CITTÁ DEL VATICANO“) ergänzt wird. Auf der rechten Seite des Münzmotivs ist das Jahr 2012 angegeben, links sind der Name des Künstlers („G. TITOTTO“) und dahinter die Initialen des Graveurs („LDS Inc“) zu erkennen. Am unteren Rand des Münzmotivs, zwischen Mutter und Kind, ist das Münzzeichen „R“ zu sehen.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Weltfamilientage sind internationale Treffen der römisch-katholischen Kirche. Sie gehen auf Papst Johannes Paul II. zurück und wurden erstmals 1994 in Rom veranstaltet. In der Regel finden sie im Abstand von drei Jahren in wechselnden Städten statt. Zum Programm gehören theologische und pastorale Kongresse, Gespräche mit Familien, Gebete sowie große Gottesdienste. Organisiert wurde das Treffen 2012 gemeinsam vom damaligen Päpstlichen Rat für die Familie und dem Erzbistum Mailand.
Die Veranstaltung in Mailand dauerte vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2012. Ihr Leitwort lautete „Die Familie: die Arbeit und das Fest“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Erwerbsarbeit, familiäres Zusammenleben, Erholung und religiöse Feier miteinander verbunden werden können. Dabei wurden auch Belastungen thematisiert, die durch Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Unsicherheit, Zeitdruck oder die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie entstehen.
Papst Benedikt XVI. nahm an den letzten Tagen des Treffens teil. Zu den zentralen Veranstaltungen gehörten eine Begegnung mit Familien sowie die Abschlussmesse auf dem Gelände des Flughafens Bresso nördlich von Mailand. Der Weltfamilientag war damit nicht nur eine innerkirchliche Tagung, sondern zugleich eine öffentliche Zusammenkunft von katholischen Familien aus zahlreichen Ländern.
Der Mailänder Dom verweist auf den Austragungsort und dessen kirchlichen Mittelpunkt. Die Kathedrale trägt das Patrozinium Santa Maria Nascente und ist die Bischofskirche des Erzbistums Mailand. Ihr Bau begann im späten 14. Jahrhundert und erstreckte sich über mehrere Jahrhunderte. Die Verbindung von Familiendarstellung und Kathedrale ordnet das Thema des Treffens somit zugleich in einen konkreten städtischen und kirchlichen Zusammenhang ein.
Die Wahl des Anlasses für eine vatikanische Gedenkmünze erklärt sich aus der engen Verbindung des Treffens mit dem Papst und der Familienpastoral der katholischen Kirche. Die Münze hielt ein internationales kirchliches Ereignis des Ausgabejahres fest, an dem das Kirchenoberhaupt persönlich teilnahm.
Die Veranstaltung in Mailand dauerte vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2012. Ihr Leitwort lautete „Die Familie: die Arbeit und das Fest“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Erwerbsarbeit, familiäres Zusammenleben, Erholung und religiöse Feier miteinander verbunden werden können. Dabei wurden auch Belastungen thematisiert, die durch Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Unsicherheit, Zeitdruck oder die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie entstehen.
Papst Benedikt XVI. nahm an den letzten Tagen des Treffens teil. Zu den zentralen Veranstaltungen gehörten eine Begegnung mit Familien sowie die Abschlussmesse auf dem Gelände des Flughafens Bresso nördlich von Mailand. Der Weltfamilientag war damit nicht nur eine innerkirchliche Tagung, sondern zugleich eine öffentliche Zusammenkunft von katholischen Familien aus zahlreichen Ländern.
Der Mailänder Dom verweist auf den Austragungsort und dessen kirchlichen Mittelpunkt. Die Kathedrale trägt das Patrozinium Santa Maria Nascente und ist die Bischofskirche des Erzbistums Mailand. Ihr Bau begann im späten 14. Jahrhundert und erstreckte sich über mehrere Jahrhunderte. Die Verbindung von Familiendarstellung und Kathedrale ordnet das Thema des Treffens somit zugleich in einen konkreten städtischen und kirchlichen Zusammenhang ein.
Die Wahl des Anlasses für eine vatikanische Gedenkmünze erklärt sich aus der engen Verbindung des Treffens mit dem Papst und der Familienpastoral der katholischen Kirche. Die Münze hielt ein internationales kirchliches Ereignis des Ausgabejahres fest, an dem das Kirchenoberhaupt persönlich teilnahm.
