CC 127 2012
Blister
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Portugal · Guimarães, Europäische Kulturhauptstadt
Auflage7.133
Ausgabepreis17,47 €
Ausgabedatum21.06.2012
VerpackungBlister
Randschrift5 Wappenschilde + 7 Burgen, gleichmäßig verteilt
Marktpreis39,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Münze würdigt Guimarães im Norden Portugals als Europäische Kulturhauptstadt 2012. Das Motiv zeigt drei bedeutende Symbole der Stadt: König Afonso Henriques mit seinem Schwert und einen Teil der Burg. Außerdem sind das portugiesische Wappen, das Logo von Guimarães als Kulturhauptstadt 2012 sowie der Name des Künstlers José de Guimarães zu sehen.
Das Motiv
Die Münze zeigt drei der wichtigsten Symbole von Guimarães: König Afonso Henriques und sein Schwert sowie einen Teil der Burg. Links sind das portugiesische Wappen und darunter der Ausgabestaat „Portugal“ eingeprägt. Unten rechts sind das Logo von Guimarães als Kulturhauptstadt 2012 und der Name des Künstlers zu sehen: José de Guimarães.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Guimarães wird in Portugal häufig als „Wiege der Nation“ bezeichnet. Diese Bezeichnung hängt mit der Entstehung des portugiesischen Königtums im 12. Jahrhundert zusammen. In der Nähe der Stadt fand 1128 die Schlacht von São Mamede statt. Dabei setzte sich Afonso Henriques gegen die Anhänger seiner Mutter Teresa und gegen den politischen Einfluss des benachbarten Galicien durch. Dieser Konflikt war ein wichtiger Schritt zur Loslösung der Grafschaft Portugal vom Königreich León. Die Anerkennung Portugals als eigenständiges Königreich erfolgte anschließend in einem längeren politischen Prozess.
Afonso Henriques war ein Sohn Heinrichs von Burgund, des Grafen von Portugal, und Teresas von León. Er wurde zum ersten König Portugals und herrschte während eines großen Teils des 12. Jahrhunderts. Unter seiner Führung dehnte sich das portugiesische Herrschaftsgebiet im Zuge der Kämpfe gegen muslimisch beherrschte Gebiete nach Süden aus. Seine Verbindung zu Guimarães beruht vor allem auf der Rolle der Stadt und ihrer Umgebung in den frühen Auseinandersetzungen um seine Herrschaft.
Die Burg von Guimarães geht auf eine Befestigung zurück, die im 10. Jahrhundert auf Veranlassung der Gräfin Mumadona Dias angelegt wurde. Sie sollte ein nahe gelegenes Kloster und die entstehende Siedlung schützen. Später wurde die Anlage mehrfach umgebaut und mit der Geschichte der ersten portugiesischen Herrscher verbunden. Gemeinsam mit der mittelalterlichen Altstadt prägt sie das historische Selbstverständnis von Guimarães. Das historische Zentrum gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe.
Der Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ wird von der Europäischen Union jährlich an ausgewählte Städte vergeben. Ziel ist ein Kulturprogramm mit europäischer Dimension, das häufig auch neue kulturelle Einrichtungen und städtische Erneuerungsprojekte umfasst. Guimarães teilte den Titel im betreffenden Jahr mit dem slowenischen Maribor. Die Münzausgabe verband das europäische Kulturjahr mit Motiven, die auf die portugiesische Staatsentstehung und die lokale Geschichte verweisen. José de Guimarães ist ein portugiesischer bildender Künstler, der seinen Künstlernamen nach seiner Heimatstadt wählte.
Afonso Henriques war ein Sohn Heinrichs von Burgund, des Grafen von Portugal, und Teresas von León. Er wurde zum ersten König Portugals und herrschte während eines großen Teils des 12. Jahrhunderts. Unter seiner Führung dehnte sich das portugiesische Herrschaftsgebiet im Zuge der Kämpfe gegen muslimisch beherrschte Gebiete nach Süden aus. Seine Verbindung zu Guimarães beruht vor allem auf der Rolle der Stadt und ihrer Umgebung in den frühen Auseinandersetzungen um seine Herrschaft.
Die Burg von Guimarães geht auf eine Befestigung zurück, die im 10. Jahrhundert auf Veranlassung der Gräfin Mumadona Dias angelegt wurde. Sie sollte ein nahe gelegenes Kloster und die entstehende Siedlung schützen. Später wurde die Anlage mehrfach umgebaut und mit der Geschichte der ersten portugiesischen Herrscher verbunden. Gemeinsam mit der mittelalterlichen Altstadt prägt sie das historische Selbstverständnis von Guimarães. Das historische Zentrum gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe.
Der Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ wird von der Europäischen Union jährlich an ausgewählte Städte vergeben. Ziel ist ein Kulturprogramm mit europäischer Dimension, das häufig auch neue kulturelle Einrichtungen und städtische Erneuerungsprojekte umfasst. Guimarães teilte den Titel im betreffenden Jahr mit dem slowenischen Maribor. Die Münzausgabe verband das europäische Kulturjahr mit Motiven, die auf die portugiesische Staatsentstehung und die lokale Geschichte verweisen. José de Guimarães ist ein portugiesischer bildender Künstler, der seinen Künstlernamen nach seiner Heimatstadt wählte.




