
CC 123 2012
Kursmünzensatz
Stgl./BU
KMS BU – Ausgabe 2
Spanien · UNESCO Weltkulturerbe-Serie, 3. Ausgabe, Kathedrale von Burgos
Auflage5.000
Ausgabedatum02.02.2012
VerpackungKursmünzensatz
Randschrift2 ★ ★ × 6, abwechselnd aufrecht/verkehrt
Preis des Satzes (2 Münzen)19,00 €
Zum Ausgabeanlass
Die Gedenkmünze ist der Kathedrale von Burgos als Stätte des UNESCO-Kultur- und Naturerbes der Welt gewidmet. Das Motiv zeigt eine Ansicht der Kathedrale sowie die Aufschrift „ESPAÑA“, die Jahreszahl „2012“ und das Münzzeichen. Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Das Motiv
Die Münze zeigt eine Ansicht der Kathedrale von Burgos. Der Name des Ausgabestaats „ESPAÑA“ steht links oberhalb der Kathedrale. Auf der rechten Seite sind die Jahreszahl „2012“ und das Münzzeichen eingeprägt. Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Die Kathedrale Santa María steht im Zentrum von Burgos, einer Stadt, die im Mittelalter politischer Mittelpunkt des Königreichs Kastilien und eine wichtige Station am Jakobsweg war. Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela prägten das religiöse und wirtschaftliche Leben der Stadt. Die Kathedrale erfüllte daher nicht nur Aufgaben als Bischofskirche, sondern war auch eng mit dem europäischen Pilgerwesen verbunden.
Der Bau begann 1221 auf Veranlassung König Ferdinands III. von Kastilien und des Bischofs Mauricio. Er ersetzte eine ältere romanische Kirche. Als Vorbilder dienten gotische Kathedralen in Frankreich; kennzeichnend sind der kreuzförmige Grundriss, das hohe Mittelschiff und die weit geöffneten Fensterflächen. Obwohl die Kirche bereits im 13. Jahrhundert genutzt wurde, dauerten Erweiterung und Ausstattung über mehrere Jahrhunderte an. Im 15. Jahrhundert entstanden die durchbrochenen Turmhelme der Westfassade. Aus derselben Epoche stammt die Kapelle der Konnetabel von Kastilien. Im 16. Jahrhundert kam unter anderem die von Diego de Siloé entworfene Goldene Treppe hinzu. Das Gebäude verbindet dadurch unterschiedliche Entwicklungsphasen der europäischen Gotik mit Elementen der Renaissance.
Im Mittelschiff befinden sich die Grabstätten von Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid, und seiner Frau Jimena Díaz. El Cid war ein kastilischer Ritter und Heerführer des 11. Jahrhunderts, dessen Leben später in Chroniken und im mittelalterlichen Heldenepos „Cantar de mio Cid“ literarisch ausgestaltet wurde. Seine Verbindung mit Burgos gehört zur historischen Erinnerung der Stadt.
Die Kathedrale wurde 1984 in die Welterbeliste aufgenommen. Die Münzausgabe gehört zu einer spanischen Reihe, die seit 2010 Stätten des UNESCO-Welterbes im Land behandelt. Burgos folgte dabei auf Ausgaben zur Altstadt von Córdoba und zur Alhambra mit dem Generalife und dem Albaicín in Granada. Die Auswahl war somit Teil eines länger angelegten numismatischen Programms und nicht an ein einzelnes Jubiläum der Kathedrale gebunden.
Der Bau begann 1221 auf Veranlassung König Ferdinands III. von Kastilien und des Bischofs Mauricio. Er ersetzte eine ältere romanische Kirche. Als Vorbilder dienten gotische Kathedralen in Frankreich; kennzeichnend sind der kreuzförmige Grundriss, das hohe Mittelschiff und die weit geöffneten Fensterflächen. Obwohl die Kirche bereits im 13. Jahrhundert genutzt wurde, dauerten Erweiterung und Ausstattung über mehrere Jahrhunderte an. Im 15. Jahrhundert entstanden die durchbrochenen Turmhelme der Westfassade. Aus derselben Epoche stammt die Kapelle der Konnetabel von Kastilien. Im 16. Jahrhundert kam unter anderem die von Diego de Siloé entworfene Goldene Treppe hinzu. Das Gebäude verbindet dadurch unterschiedliche Entwicklungsphasen der europäischen Gotik mit Elementen der Renaissance.
Im Mittelschiff befinden sich die Grabstätten von Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid, und seiner Frau Jimena Díaz. El Cid war ein kastilischer Ritter und Heerführer des 11. Jahrhunderts, dessen Leben später in Chroniken und im mittelalterlichen Heldenepos „Cantar de mio Cid“ literarisch ausgestaltet wurde. Seine Verbindung mit Burgos gehört zur historischen Erinnerung der Stadt.
Die Kathedrale wurde 1984 in die Welterbeliste aufgenommen. Die Münzausgabe gehört zu einer spanischen Reihe, die seit 2010 Stätten des UNESCO-Welterbes im Land behandelt. Burgos folgte dabei auf Ausgaben zur Altstadt von Córdoba und zur Alhambra mit dem Generalife und dem Albaicín in Granada. Die Auswahl war somit Teil eines länger angelegten numismatischen Programms und nicht an ein einzelnes Jubiläum der Kathedrale gebunden.
Wissenswertes
Dieser KMS "Melilla" enthält alle acht Umlaufmünzen von 1 Cent bis 2 Euro, die 2-€-Gedenkmünze "10 Jahre Euro-Bargeld" (CC120), die 2-€-Gedenkmünze "Kathedrale von Burgos" (CC123) und eine Silbermedaille, Nennwert: 7,88 €.
