Übersicht Zypern 2012 10 Jahre Euro-Bargeld – Übersicht
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CC 121 2012 2-Euro-Münze PP

2 Euro PP

Zypern · 10 Jahre Euro-Bargeld

Auflage8.000
Ausgabepreis10,00 €
Ausgabedatum13.02.2012
Verpackungim Etui
Randschrift2 ΕΥΡΩ 2 EURO × 2
Marktpreis25,00 €

Zum Ausgabeanlass

Anlass ist der zehnte Jahrestag der Einführung des Euro in den Jahren 2002–2012. Im Zentrum des gemeinsamen Motivs steht das Euro-Zeichen, umgeben von Menschen sowie dem EZB-Turm, Schiffen, Fabriken und Windrädern als Symbole für Finanzwelt, Handel, Industrie, Energie sowie Forschung und Entwicklung. Die Darstellung verweist auf die gewachsene Bedeutung des Euro in Europa und im internationalen Währungssystem.

Das Motiv
Das Euro-Zeichen im Münzinneren verdeutlicht, dass der Euro zu einem europa- und weltweit außerordentlich wichtigen Faktor wurde und sich in den letzten zehn Jahren zu einem globalen Akteur im internationalen Währungssystem entwickelt hat. Die um das Euro-Zeichen herum angeordneten Gestaltungsmerkmale symbolisieren die Bedeutung des Euro für die Menschen, die Finanzwelt (EZB-Turm), den Handel (Schiffe), die Industrie (Fabriken), den Energiesektor und für Forschung und Entwicklung (Windräder). Die Initialen des Künstlers „AH“ stehen unter dem Bild des EZB-Turms. Die Namen der Ausgabestaaten in der Landessprache sind mittig über dem Motiv, die Jahresangaben 2002-2012 darunter eingeprägt.

Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Der Jahrestag bezog sich auf die Einführung von Euro-Banknoten und -Münzen am 1. Januar 2002. Als Buchgeld bestand der Euro bereits seit dem 1. Januar 1999. Damals wurden die Wechselkurse der beteiligten nationalen Währungen unwiderruflich festgelegt; Überweisungen, Finanzgeschäfte und Konten konnten fortan in Euro geführt werden. Griechenland trat diesem System 2001 bei. Mit dem Bargeldwechsel von 2002 verschwanden unter anderem D-Mark, französischer Franc, italienische Lira und spanische Peseta nach kurzen Übergangsfristen aus dem täglichen Zahlungsverkehr.

Die gemeinsame Währung geht auf die europäische Wirtschafts- und Währungsunion zurück, deren rechtliche Grundlagen im Vertrag von Maastricht festgelegt wurden. Die teilnehmenden Staaten übertrugen die Zuständigkeit für die Geldpolitik auf das Eurosystem aus Europäischer Zentralbank und nationalen Zentralbanken. Haushalts- und Steuerpolitik blieben dagegen weitgehend in nationaler Verantwortung. Diese Aufteilung prägte auch die politischen Auseinandersetzungen während der europäischen Staatsschuldenkrise, die zum Zeitpunkt des Münzjubiläums noch andauerte.

Nicht alle Ausgabestaaten hatten den Euro bereits 2002 als Bargeld eingeführt. Slowenien, Zypern, Malta, die Slowakei und Estland traten dem Euro-Währungsgebiet erst später bei. Ihre Teilnahme an der Gemeinschaftsausgabe machte deutlich, dass das Währungsgebiet innerhalb des Jahrzehnts gewachsen war. Insgesamt beteiligten sich die damals 17 Staaten des Eurogebiets.

Das einheitliche Motiv unterschied diese Ausgabe von Gedenkmünzen, die gewöhnlich nationale Themen behandeln. Es wurde nicht allein von Behörden bestimmt: Nach einem Gestaltungswettbewerb wählte eine Fachjury fünf Vorschläge aus, über die Bürger und Einwohner des Eurogebiets online abstimmen konnten. Der ausgewählte Entwurf stammte von Helmut Andexlinger, einem Graveur der Münze Österreich. Der Anlass eignete sich für eine Gemeinschaftsausgabe, weil die Bargeldeinführung eine unmittelbar erfahrbare Folge der europäischen Integration war und alle teilnehmenden Länder betraf.

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