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Griechenland · 10 Jahre Euro-Bargeld
Ausgabedatum02.01.2012
Gesamtauflage1.000.000
EU-Maximum1.000.000
Editionen3
RandschriftΕΛΛΗΝΙΚΗ ΔΗΜΟΚΡΑΤΙΑ + ★
AufschriftΕΛΛΗΝΙΚΗ ΔΗΜΟΚΡΑΤΙΑ / 2002 / 2012
DesignerHelmut Andexlinger
PrägestätteBank of Greece - Mint, Halandri
Zum Ausgabeanlass
Die gemeinsame Gedenkmünze würdigt den zehnten Jahrestag der Einführung des Euro. Im Zentrum steht das Euro-Zeichen, umgeben von Symbolen für Menschen, Finanzwelt, Handel, Industrie, Energie sowie Forschung und Entwicklung: dem EZB-Turm, Schiffen, Fabriken und Windrädern. Das Motiv verweist auf die Entwicklung des Euro zu einem bedeutenden Faktor im internationalen Währungssystem.
Das Motiv
Das Euro-Zeichen im Münzinneren verdeutlicht, dass der Euro zu einem europa- und weltweit außerordentlich wichtigen Faktor wurde und sich in den letzten zehn Jahren zu einem globalen Akteur im internationalen Währungssystem entwickelt hat. Die um das Euro-Zeichen herum angeordneten Gestaltungsmerkmale symbolisieren die Bedeutung des Euro für die Menschen, die Finanzwelt (EZB-Turm), den Handel (Schiffe), die Industrie (Fabriken), den Energiesektor und für Forschung und Entwicklung (Windräder). Die Initialen des Künstlers „AH“ stehen unter dem Bild des EZB-Turms. Die Namen der Ausgabestaaten in der Landessprache sind mittig über dem Motiv, die Jahresangaben 2002-2012 darunter eingeprägt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Auf dem äußeren Münzring sind die zwölf Sterne der Europaflagge dargestellt.
Hintergrund zum Thema
Der Jahrestag bezieht sich auf die Einführung der Euro-Banknoten und -Münzen am 1. Januar 2002. Als Buchgeld bestand der Euro bereits seit dem 1. Januar 1999. Von diesem Zeitpunkt an wurden die Wechselkurse der teilnehmenden nationalen Währungen unwiderruflich festgelegt; Überweisungen, Kontoführung und Geschäfte an den Finanzmärkten konnten bereits in Euro erfolgen. Bargeld blieb zunächst weiterhin in den jeweiligen Landeswährungen im Umlauf.
Grundlage der gemeinsamen Währung war die im Vertrag von Maastricht vereinbarte Wirtschafts- und Währungsunion. Für die Teilnahme mussten Staaten bestimmte Anforderungen an Preisstabilität, öffentliche Finanzen, Wechselkurse und langfristige Zinssätze erfüllen. Die Geldpolitik ging auf das Europäische System der Zentralbanken über und wird für den Euroraum von der Europäischen Zentralbank koordiniert. 1999 führten zunächst elf Staaten den Euro als Buchgeld ein; Griechenland kam 2001 hinzu. Damit wechselten Anfang 2002 zwölf Länder gleichzeitig zum Euro-Bargeld. Banknoten und Münzen der bisherigen Währungen wurden innerhalb kurzer Übergangsfristen aus dem Zahlungsverkehr genommen.
Bis 2012 war der Euroraum durch Slowenien, Zypern, Malta, die Slowakei und Estland auf 17 Mitgliedstaaten angewachsen. Die Münze erinnerte daher nicht nur an den Bargeldwechsel, sondern auch an die Ausweitung des gemeinsamen Währungsgebiets. Euro-Münzen besitzen eine gemeinsame europäische und eine länderspezifische Seite, gelten aber unabhängig vom Ausgabestaat im gesamten Euroraum als gesetzliches Zahlungsmittel.
Für die Gedenkausgabe ließen alle damaligen Mitgliedstaaten des Euroraums dasselbe Grundmotiv prägen. Über dessen Gestaltung entschieden Bürger und Einwohner in einer öffentlichen Online-Abstimmung. Zur Wahl standen fünf Entwürfe, die eine Fachjury aus einem europaweiten Gestaltungswettbewerb ausgewählt hatte. Der angenommene Entwurf stammte von Helmut Andexlinger, einem Graveur der Münze Österreich. Die gemeinsame Ausgabe unterstrich den grenzüberschreitenden Charakter des Anlasses, während Staatsbezeichnung, Münzzeichen und Randprägung national unterschiedlich blieben.
Grundlage der gemeinsamen Währung war die im Vertrag von Maastricht vereinbarte Wirtschafts- und Währungsunion. Für die Teilnahme mussten Staaten bestimmte Anforderungen an Preisstabilität, öffentliche Finanzen, Wechselkurse und langfristige Zinssätze erfüllen. Die Geldpolitik ging auf das Europäische System der Zentralbanken über und wird für den Euroraum von der Europäischen Zentralbank koordiniert. 1999 führten zunächst elf Staaten den Euro als Buchgeld ein; Griechenland kam 2001 hinzu. Damit wechselten Anfang 2002 zwölf Länder gleichzeitig zum Euro-Bargeld. Banknoten und Münzen der bisherigen Währungen wurden innerhalb kurzer Übergangsfristen aus dem Zahlungsverkehr genommen.
Bis 2012 war der Euroraum durch Slowenien, Zypern, Malta, die Slowakei und Estland auf 17 Mitgliedstaaten angewachsen. Die Münze erinnerte daher nicht nur an den Bargeldwechsel, sondern auch an die Ausweitung des gemeinsamen Währungsgebiets. Euro-Münzen besitzen eine gemeinsame europäische und eine länderspezifische Seite, gelten aber unabhängig vom Ausgabestaat im gesamten Euroraum als gesetzliches Zahlungsmittel.
Für die Gedenkausgabe ließen alle damaligen Mitgliedstaaten des Euroraums dasselbe Grundmotiv prägen. Über dessen Gestaltung entschieden Bürger und Einwohner in einer öffentlichen Online-Abstimmung. Zur Wahl standen fünf Entwürfe, die eine Fachjury aus einem europaweiten Gestaltungswettbewerb ausgewählt hatte. Der angenommene Entwurf stammte von Helmut Andexlinger, einem Graveur der Münze Österreich. Die gemeinsame Ausgabe unterstrich den grenzüberschreitenden Charakter des Anlasses, während Staatsbezeichnung, Münzzeichen und Randprägung national unterschiedlich blieben.
eBay-Preisanalyse
Für diese Ausgabe gibt es einen Preisverlauf aus tatsächlichen eBay-Verkäufen – mit Median, Spanne und Zahl der Verkäufe.
Preisanalyse ansehen2 Euro Stgl./BU – Einzelseite
- Auflage
- 992.500
- Marktpreis
- 9,90 €
- Randschrift
- ΕΛΛΗΝΙΚΗ ΔΗΜΟΚΡΑΤΙΑ + ★
Auflagen nach Ausgabeform
bfr./BU
992.500
Coincard
5.000
KMS
2.500
Weitere Editionen
2Offizielle Ausgabepreise
2012 · Coincard: 4,00 €
2012 · KMS PP: 85,00 €
Ergänzende Informationen
KMS PP mit allen acht Kursmünzen sowie der 2CC, 5,88 €., Ausgabe: Dez. 2012




